Der letzte Countdown

In dem Artikel mit dem Titel Weihnacht 2.0, zeigte John, wie der Orion das genaue Geburtsdatum von Jesus Christus und das genaue Datum und die Zeit bestätigt, an dem Gott am Vortag des ersten Sabbats den Odem des Lebens in Adams Nase blies. In dem darauffolgenden Artikel Millers Fehler, erklärte ich, wie der klassische Ein-Jahres-Fehler von William Miller seine Entsprechung in unserer Erfahrung fand und das endgültig korrekte Datum der Wieder­kunft Christi enthüllt wurde. Diese beiden Artikel legten die Anfangs- und Enddaten der menschlichen Ge­schich­te dar.

In diesem Artikel werde ich nun zeigen, wie die Uhr Gottes im Orion - das Buch der Sieben Siegel - auf die gesamte Zeitspanne der Ge­schich­te, so wie Ellen White es in einer Passage sagte, die wir sogleich anschauen werden, anzuwenden ist. Ich werde auch zeigen, wie das größte Juwel in dem "Kästchen" des ersten Millers im Lichte des Orion zehn Mal heller glänzt.

Lasst uns nun ohne weitere Umschweife, dieses verblüffende Zitat von Schwester White betrachten:

Wir fragen Johannes, was er in der Vision auf Patmos gesehen und gehört hat und er antwortet: "Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Throne saß, ein Buch, innen und außen beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt. Und ich sah einen starken Engel, der verkündete mit lauter Stimme: Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen? Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, vermochte das Buch zu öffnen noch hineinzublicken." {20MR 197,1} [ÜadE]

Dort, in seiner offenen Hand lag das Buch, die Geschichtsrolle von Gottes Vorsehungen, die prophetische Ge­schich­te der Völker und der Gemeinde. Hierin befanden sich die göttlichen Äußerungen, Seine Autorität, Seine Gebote, Seine Gesetze, der ganze symbolische Rat des Ewigen und die Ge­schich­te aller Machthaber der Nationen. In symbolischer Sprache war in dieser Rolle der Einfluss jeder Nation, jeder Sprache und jeden Volkes seit Beginn der Erdgeschichte bis zu ihrem Ende enthalten. {20MR 197,2} [ÜadE]

Unglaublich! Das ist eine Menge an Informationen, die in dieses Buch gepackt wurden! Wir wissen, dass die Orionuhr bis zum Ende der Ge­schich­te reicht, aber wäre es möglich, dass sie auch zurück an den Anfang der Ge­schich­te reicht und zwar nicht nur, indem uns das Datum der Schöpfung gegeben wird, sondern auch, indem uns die Ge­schich­te der Völker von dieser Zeit an bis zur unsrigen erzählt wird?

Das weiße Pferd

Das Öffnen des ersten Siegels des Buches entspricht dem weißen Pferd:

Und ich sah, daß das Lamm eines von den sieben Siegeln öffnete, und ich hörte eines von den vier lebendigen Wesen wie mit Donnerstimme sagen: Komm und sieh! Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus als Sieger und um zu siegen. (Offenbarung 6,1-2)

Es ist allgemein bekannt, dass das weiße Pferd das reine Evangelium darstellt. Sein Auszug als Sieger bedeutet die Eroberung der Herzen der Männer und Frauen, die es hören, und weist auf seine sieg- bzw. erfolgreiche Verbreitung hin. Es ist eine richtige Deutung, dass der Auszug des reinen Evangeliums mit Christus begonnen hat, und es gibt viele Studien, die in ausgezeichneter Weise erklären, wie die ersten sechs Siegel ihre Erfüllung in der christlichen Ära fanden. Wir nennen dies die "klassische" Interpretation der Siegel. (Eine solche Studie findet man z.B. im Buch unseres adventistischen Pioniers Uriah Smith mit dem Namen Gedanken über Daniel und Offenbarung.) Dieses Maß an Verständnis bestand bereits zur Zeit Millers und entspricht dem, was auf der Außenseite (oder Rückseite) des Buches mit den sieben Siegeln geschrieben stand. Sichtbare Zeichen, wie das Große Erdbeben von Lissabon, der Dunkle Tag und der Sternenregen (von 1833), die exakt der Beschreibung des sechsten Siegels entsprachen, weckten die Welt zum bevorstehenden Gericht auf und schlossen die Auslegung der ersten sechs Siegel ab.

Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und siehe, ein großes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut. Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn er von einem starken Winde geschüttelt wird. (Offenbarung 6,12-13)

So wie sich in Jericho alle Märsche der ersten sechs Tage am siebenten Tag wiederholten, so erfolgte auch eine Wiederholung der ersten sechs (klassischen) Siegel während der Gerichtszeit von 1844 bis zum Ende (siehe das komplette Studium auf Die Ge­schich­te wiederholt sich). Diese wiederholten Siegel sind Gegenstand der Orion-Studie und stellen den gesamten Zyklus vom Auszug des weißen Pferdes bis zum Ende der Zeit dar. Von der Orion-Studie wissen wir, dass das weiße Pferd im Jahre 1846 wieder zu galoppieren begann. In diesem Jahr war das Evangelium durch die Wahrheit des Siebenten-Tags-Sabbats (Samstag) wiederhergestellt und gereinigt worden.

(Anmerkung vom August 2016: Für weitere Informationen in Bezug auf die Erfüllung des klassischen sechsten Siegels, siehe bitte den Nachtrag zu Die Ge­schich­te wiederholt sich - Teil II. Die Erfüllung des wiederholten sechsten Siegels wird im Nachtrag zu Zeichen des Endes und auf den Orion-Präsentationsfolien 101-114 erläutert.)

Lasst uns noch einen Schritt weiter gehen. Das Ende der Umrundung der Uhr ist wieder durch den gleichen Stern des weißen Pferdes markiert. Der Zyklus beginnt folglich mit dem weißen Pferd und endet mit dem weißen Pferd. Der 168-Jahrzyklus der Uhr wird wieder im Orionjahr 2014-2015 enden, wenn die Plagen beginnen. Dann wird erneut ein reines und weißes Evangelium durch die 144.000 existieren. Genauso wie die große Uhr die Stunde der Geburt Jesu selbst anzeigte, so werden zum entsprechenden Zeitpunkt auch die 144.000 im Bilde Christi wiedergeboren sein.

Es gab aber noch einen weiteren Zeitpunkt in der Ge­schich­te, zu dem das weiße Pferd des reinen Evangeliums losritt. Gott schuf Adam perfekt, ohne jede Sünde. Er war rein und sauber. Die Botschaft des Evangeliums wurde nach dem Fall von Zeugen aus erster Hand gepredigt, die tatsächlich noch den Herrn in Eden gesehen und berührt hatten. Als Tiere getötet werden mussten, um das nackte Paar zu bekleiden, wurden ihnen die ersten Lektionen des Opfersystems gelehrt. Seit jenem schicksalhaften Tag, der noch immer in den heiligen Schriften bewahrt ist, verspricht das Evangelium einen Erlöser:

Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. (1. Mose 3,15)

Dadurch sehen wir, dass das Buch der sieben Siegel, welches mit dem weißen Pferd beginnt, aus drei Perioden besteht, die durch die folgenden Ereignisse abgegrenzt werden:

  • Die Schaffung von Adam (4037 v. Chr.)
  • Die Geburt Jesu (5 v. Chr.)
  • Die Sabbathalter mit der dritten En­gels­bot­schaft (1846 n. Chr.)
  • Die 144.000 (2015 n. Chr.)

Die drei Perioden zwischen diesen vier Jahren entsprechen dem Werk der drei Mitglieder der göttlichen Rates. Der Zeitraum seit der Erschaffung Adams bis zur Geburt Jesu, stellt das Werk des Vaters dar. Jesus, der Sohn, begann Seinen Zyklus mit Seiner Geburt bis Er in das Allerheiligste ging. Der Heilige Geist vollbrachte Sein besonderes Werk der Heiligung von Gottes Volk während des Un­ter­su­chungs­gerichts, welches solange fortgesetzt wird, bis die Fürbitte Jesu im Herbst 2015 endet.

Die drei Zyklen
Abbildung 1 - Die drei Zyklen (entsprechen jeweils dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist)

Beim Betrachten der Zyklen auf einer großen Zeitlinie für jede Person der Gottheit, wird es sofort ersichtlich, dass jede nachfolgende Epoche kürzer als die vorherige ist. Dies deutet nicht auf weniger Geschehnisse hin, sondern zeugt vielmehr von der zunehmenden menschlichen Aktivität und dem Wachstum des Wissens. Die Anzahl der erlebten Veränderungen innerhalb eines Lebens war bei den antiken Völkern weit geringer als heute. Die Art der Transportmethoden während der Zeitalter wird häufig dazu verwendet, um das in den letzten 150 Jahren drastisch angestiegene Wissen aufzuzeigen. Die im Altertum verwendeten Methoden zu reisen beschränkten sich auf Fußmärsche,  Reiten auf Tieren oder die Benutzung von Gefährten, die von Tieren gezogen wurden. Innerhalb der kurzen Zeitspanne der "Gerichtsstunde" gab es solche Fortschritte bei den Transportmöglichkeiten, dass wir heute an dem Punkt angelangt sind, wo der Mensch in nur wenigen Stunden um den gesamten Globus reisen kann. Und noch viel erstaunlicher als dies ist das in den letzten Jahren phänomenal angestiegene Bibelverständnis. Die unglaubliche Menge an Licht, das heute aus der der Bibel scheint, steht im krassen Kontrast zu früheren Zeiten, in denen eine einzige wiederentdeckte Wahrheit der Bibel ausreichte, um die Gründung einer gesamten neuen Kirchenkonfession zu rechtfertigen! Man fühlt förmlich, dass die Zeit schneller läuft, nicht wahr? Und das ist genau das, was uns auch gesagt wurde:

Die Werkzeuge des Bösen vereinigen und festigen ihre Streitkräfte. Sie stärken sich für den letzten, großen Entscheidungskampf. Bald werden große Veränderungen in der Welt vor sich gehen, und die Schlussereignisse werden sehr schnell ablaufen. {DC 66.1; ChS.52.2}

Eine dreibändige Buchreihe

Jeder, der die Orionuhr versteht, weiß, dass sie die Gerichtsuhr ist. Sie umfasst die Gerichtsstunde der 11. Stunde der letzten großen zweitausendjährigen Epoche und wird symbolisch durch die Thronsaal-Szenen von Daniel und Offenbarung dargestellt. Es ist die Schrift, die auf der Innenseite des Buches mit den sieben Siegeln verborgen war. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf die vorhergehenden 11 Stunden beginnend mit der Geburt Jesu bis zum Gericht lenken, haben wir die klassische Interpretation der sieben Siegel vor uns. Wenn wir unser Augenmerk noch weiter zurück auf die große viertausend Jahre dauernde Epoche vor Christus richten und Ellen Whites faszinierende Aussage berücksichtigen, dass das Buch mit den sieben Siegeln der Offenbarung die Ge­schich­te der Völker vom Anfang der Zeit (und vieles mehr) enthält, sollte man sich fragen, ob die Stimme Gottes vom Orion nicht doch noch viel mehr zu sagen hat. Wir wollen dies nun untersuchen!

Das Buch mit den sieben Siegeln wird auch als Schriftrolle bezeichnet (Sacharja 5). Man kann sie sich als eine große aufgerollte Karte vorstellen, wie die Orionkarte, so dass das Diagramm auf der Innenseite der Rolle verdeckt zu liegen kommt. Die Schrift auf der Außenseite wäre aber immer noch lesbar, die innere jedoch nicht. Nun stellt euch vor, durch ein Ende der Rolle wie durch ein Teleskop zu schauen, so wie es Kinder gerne und oft tun. Wenn ihr diese "Teleskop"-Rolle auf den Orion ausrichten würdet, könntet ihr einen kreisförmigen Ausschnitt mit den Sternen der Orion-Konstellation sehen, der ganz ähnlich aussehen würde, wie die Orionuhr auf den bekannten Darstellungen.

Seeing the Orion Clock
Abbildung 2 – Betrachtung der Orionuhr

Glaubt ihr, dass wir, während wir durch unser imaginäres Teleskop blicken, vielleicht auch den offenen Raum im Orion sehen könnten? Übrigens, was ist eigentlich diese Öffnung im Orion? Einer unserer Adventpioniere, Joseph Bates, schrieb einen Aufsatz mit dem Titel Die Öffnung der Himmel, welcher doch sehr in unsere heutige Zeit passt. Darin zeigt er, dass das Herabkommen des Neuen Jerusalems aus dem Himmel ein buchstäbliches Ereignis ist und beschreibt dort den Orionnebel als eine große offene Halle im Himmel, durch welche es hernieder kommen wird. Damit hat er zweifelsfrei Recht, aber es gibt noch mehr zu verstehen.

Erstens, beachtet bitte, dass der Himmel in der Bibel mit einer Rolle bzw. einer Schriftrolle verglichen wird, ähnlich wie unser aufgerolltes imaginäres Teleskop:

Und der Himmel entwich wie ein Buch, das aufgerollt wird; (Offenbarung 6,14)

Und wird alles Heer des Himmels verfaulen, und der Himmel wird zusammengerollt werden wie ein Buch, (Jesaja 34,4)

Jedes Mal, wenn die Ge­schich­te den Übergang von einer himmlischen Periode zur nächsten erlebt, können wir sehen, dass die Himmel in besonderer Weise geöffnet werden. Zum Beispiel als Jesus Seinen Dienst begann, öffneten sich die Himmel wie folgt:

Und es begab sich, da sich alles Volk taufen ließ und Jesus auch getauft war und betete, daß sich der Himmel auftat und der heilige Geist fuhr hernieder in leiblicher Gestalt auf ihn wie eine Taube und eine Stimme kam aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.. (Lukas 3:21-22)

Als die Juden Jesus völlig abgelehnt hatten und sich hartnäckig weigerten, Buße zu tun, schloss sich für sie als Nation die Gnadentür und das Evangelium ging an die Heiden. Diese Veränderung wurde durch das Öffnen der Himmel begleitet:

Er aber, voll heiligen Geistes, blickte zum Himmel empor und sah die Herr­lich­keit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen; und er sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten Gottes stehen!. (Apostelgeschichte 7:55-56)

Als die Himmel sich öffneten, war das nicht nur das Umblättern einer Seite im Buch der Ge­schich­te, sondern es begann damit ein weiterer Band des Buches mit den sieben Siegeln.

Edson's ViewAls im Jahr 1844 das Untersuchungsgericht im himmlischen Heiligtum begann, wurden die Himmel wieder geöffnet. An genau an diesem Ver­söh­nungs­tag hatte Hiram Edson eine Vision, in der er Jesus in das Allerheiligste des himmlischen Heiligtums eintreten sah:

Der Himmel schien meinem Blick geöffnet zu sein, und ich sah klar und deutlich, dass unser Hohepriester, statt am zehnten Tag des siebten Monats, dem Ende der 2300 Tage, aus dem Allerheiligsten des himmlischen Heiligtums auf diese Erde zu kommen, an diesem Tag zum ersten Mal in die zweite Abteilung des Heiligtums eintrat und, dass Er, bevor Er zur Erde kommt, ein Werk im Allerheiligsten zu vollbringen hat. (FD Nichol. Der Mitter­nachts­ruf. S. 458. Zitat aus Wikipedia) [ÜadE]

Ein paar Jahre später veröffentlichte Joseph Bates den vorher erwähnten Aufsatz. Er wurde im Jahr 1846 herausgegeben, exakt im Jahr des ersten Siegels der Orionuhr.

Sollte es uns deshalb noch verwundern, dass die Himmel heute wieder geöffnet sind und zwar für diejenigen, deren Verstand unter dem Einfluss des Heiligen Geistes steht, während die Fürbitte Jesu im himmlischen Heiligtum sich ihrem Ende nähert? Die letzte Warnungsbotschaft an die Welt vor dem buchstäblichen zweiten Kommen wurde wie folgt angekündigt:

Es begab sich im dreißigsten Jahre, am fünften Tage des vierten Monats, als ich unter den Gefangenen war am Flusse Kebar, daß sich der Himmel öffnete und ich Erscheinungen Gottes sah. (Hesekiel 1:1)

Hesekiel beginnt sein Zeugnis, indem er erklärt, dass sich der Himmel für ihn öffnete. Und das ist genau jenes Kapitel, wo wir die Vision der Orionuhr mit ihren "Rädern" finden.

Lasst uns nun unsere Orion-"Schriftrolle" abrollen und sehen, was dort steht, wollen wir?

Um zu sehen, auf welche historischen Daten die Uhrzeiger weisen, können wir die Uhr auf die Zeitlinie der Ge­schich­te projizieren, indem wir sorgfältig darauf achten, die Anfangsmarkierung der Uhr auf die entsprechende Jahreszahl der Zeitlinie auszurichten. Dann können wir die Uhr "ausrollen", so dass wir die ganze Uhr entlang der Zeitlinie sehen können:

Abbildung 3 - Das Ausrollen der Aufzeichnungen der heiligen Ge­schich­te (Animation)

Beachtet bitte, wie beim Abrollen der Uhr das Zentrum, der Stern Alnitak, über die gesamte Zeitspanne läuft. Alnitak ist der Stern Jesu und dies zeigt einmal mehr, dass Alnitak, der der verwundet wurde, das Lamm ist, welches vor Grundlegung der Welt an geschlachtet wurde. Deshalb ist Sein neuer Name auch auf den Stirnen der Heiligen geschrieben:

Wer überwindet, den will ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottes machen, und er wird nicht mehr hinausgehen; und ich will auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, welches aus dem Himmel von meinem Gott herabkommt, und meinen Namen, den neuen. (Offenbarung 3,12)

Über diesen neuen Namen sagt Ellen White:

Die 144.000 waren alle versiegelt und vollkommen vereinigt. An ihren Stirnen war geschrieben: Gott, neues Jerusalem und ein herrlicher Stern, welcher Jesu neuen Namen enthielt. {EG 13.1; EW.15.1}

Diese kurzen Zeilen sind bedeutungsschwer. Man beachte, dass dieser neue Name auf ihren Stirnen steht, dass er im Zusammenhang mit der Versiegelung erwähnt wird und dass es drei Dinge sind, die auf den Stirnen der Heiligen geschrieben stehen. Bittet einfach mal einen Adven­tis­ten, das Siegel Gottes zu erläutern. Er wird schnell erklären, dass es sich wie mit jedem Siegel eines Königs, Präsidenten oder Anführers verhält. Es enthält (1) seinen Namen, (2) sein Hoheitsgebiet und (3) sein Amt. Er wird euch sagen, dass das Siegel Gottes im vierten Gebot steht und (1) den Namen Gottes, (2) den ganzen Himmel und die Erde als Sein Hoheitsgebiet und (3) Sein Amt als Schöpfer enthält. Leider wird er aber völlig verblüfft sein, wenn ihr ihn bittet das Siegel in Offenbarung 3,12 zu erklären. Das kann er nämlich nicht, außer er würde die volle Tiefe der Orion­botschaft verstehen.

Three-Volume SetBisher hat dieser Artikel gezeigt, dass das Buch der sieben Siegel eine dreibändige Buchreihe ist. Wir könnten die Bände etwa wie folgt betiteln:

Band 1 – Von der Schöpfung bis Christus
Band 2 – Von Christus bis zum Gericht
Band 3 – Vom Gericht bis zur Gerechtigkeit

Der Inhalt der Bände ist die Entfaltung der Weltgeschichte und zwar so wie sie durch die Wunden Jesu im Orion erhellt wird. Durch christliche und adventistische Geschichtsbücher und die darin enthaltene Abgrenzung der verschiedenen Epochen durch die sieben Siegel, kennen wir bereits den Inhalt der Bände 2 und 3. Lasst uns nun einen Blick in Band 1 wagen, ok?

Der große Zyklus der Orionuhr

Da die biblische, historische und archäologische Wissenschaft ein immer höheres Qualitätsniveau erreicht, wird der biblische Bericht durch die Ge­schich­te mehr und mehr bestätigt. Mit Hilfe allein genealogischer und anderer Zeitinformationen aus dem 1. Buch Mose ist es möglich, eine chronologische Darstellung der Heilsgeschichte von der Schöpfung bis zum Tod Josephs im alten Ägypten anzufertigen. Durch das Hinzufügen chronologischer Informationen aus anderen Büchern des Alten Testaments kann man die Chronologie bis zum Exodus und zur Überquerung des Jordans erweitern. Danach kommt die Zeit der Richter, die Herrschaft der Könige, die Zeit der Gefangenschaft, der Wiederaufbau von Jerusalem und schließlich die Kreuzigung. Die weltliche Ge­schich­te bestätigt einen großen Teil der heiligen Ge­schich­te und reicht bis zu den Königen und in einigen Fällen sogar noch weiter zurück.

Wie auch immer, jeder, der damit beginnt, die Bibelchronologie zu studieren, wird sofort feststellen, dass es dabei Schwierigkeiten gibt. Es gibt zwei wichtige Chronologien die in Verwendung sind, eine lange und eine kurze. Als Ausdruck der Stimme Gottes ist die Orionuhr von besonderem Wert für die genaue biblische Chronologie. Wir haben bereits gesehen, dass uns die Uhr wichtige Daten der Schöpfung und der Geburt Christi gab, aber es gibt noch viel mehr von der Uhr zu lernen. Man könnte schon fast erwarten, dass die Uhr wichtige Daten wie das Jahr der Sintflut, den Exodus und andere wichtige biblische Jahre bestätigt. Und so ist es auch:

Geschichtliche Daten
Abbildung 4 – Der große Uhrzyklus und die dazugehörigen Ereignisse

Die Gerichtsuhr mit ihren 24 "Stunden" von je 7 Jahren hat eine Auflösung von einem Jahr. Ein ganzer Uhrenzyklus umfasst 168 Jahre. Wenn das Orion-"Rad" über den viel größeren Zeitraum von der Schöpfung bis Christus gerollt wird, beträgt die Auflösung 24 Jahre. Während ein "Tick" auf der Gerichtsuhr ein Jahr anzeigt, entspricht ein "Tick" auf der großen Uhr 24 Jahren.

Per Definition ist die Uhr so ausgerichtet, dass der erste "Tick" des ersten Sterns dem Jahr 4037 v. Chr. entspricht, als Gott den ersten Adam erschuf, wie es in Weihnacht 2.0 erklärt wurde, und nach einer kompletten Umrundung der Uhr kommen wir bis zur Geburt des zweiten Adams, Jesus Christus, im Jahr 5 v. Chr. Der Beginn und das Ende des gesamten Zyklus sind beide durch das weiße Pferd gegeben.

Adam war perfekt geschaffen, fiel aber von der Perfektion ab in die Sünde. Gott lehrte ihn das reine Evangelium von Anfang an, nämlich dass Gott einen Stellvertreter senden würde, der an seiner statt sterben würde. Als die Jahre vergingen, wuchs die Sünde, die von Adam in die Welt gebracht worden war, lawinenartig zu immer größeren Problemen an. Alles begann mit dem Vergießen des Blutes von Abel und breitete sich weiter aus, bis die Gedanken und Herzen der Menschen fortwährend nur böse waren.

Die biblische Geschichte
Abbildung 5 - Die biblische Ge­schich­te und die Orionuhr

Man beachte, worauf der zweite Stern zeigt! Es ist offensichtlich, dass er auf die Sintflut zeigt, aber wenn wir ihn genau untersuchen, gibt es noch etwas mehr, was wir dort lernen können. Vergesst nicht, dass die Uhrzeiger eine bestimmte Auflösung haben. In der Tat liegt die Sintflut genau am Ende des "Uhren-Ticks", der durch den Stern gekennzeichnet ist. Die Zerstörung der Welt durch Wasser dient als Beispiel für die Zerstörung der Welt durch die Plagen und letztlich Feuer. Das Ereignis der Sintflut ganz am Ende des Uhren-Ticks und ist ein Beweis für Gottes Nachsicht. Dies ist eine Bestätigung dafür, dass die Plagen - die  für das Orionjahr 2014-2015 angezeigt werden - so wie wir es in Millers Fehler erklärten, in der Tat ganz am Ende dieses "Uhren-Ticks", also erst im Herbst 2015, ausgeschüttet werden.

Seit der Schöpfung markiert Noahs Sintflut die größte physische Veränderung unseres Planeten in der Ge­schich­te. Als die Sintflut kam, änderte sich die Größe der Weltbevölkerung sehr drastisch und plötzlich. Die unermessliche Zahl der Bewohner der vorsintflutlichen Welt ging auf einmal zugrunde und nur die acht Seelen von Noah und seiner Familie wurden gerettet. Wenn die Farbe Rot des roten Pferdes der Offenbarung für die Tötung von Menschen steht, dann könnte es wohl keinen ähnlich roten Tag wie diesen geben! Hoffentlich wiederholen wir nicht die Fehler von damals, jetzt wo wir den Antitypus der Sintflut vor Augen haben.

Oder habe ich etwa Gefallen am Tode des Gottlosen, spricht Gott, der HERR, und nicht vielmehr daran, daß er sich von seinen Wegen bekehre und lebe?
Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott, der HERR, ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern daran, daß der Gottlose sich abwende von seinem Wege und lebe! Wendet euch ab, wendet euch ab von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, Haus Israel? (Hesekiel 18,23, 33,11)

Der wichtigste Grund dafür, dass die Menschen auf der Erde nicht auf die Warnungen von Noah achteten, war, dass sie dachten, dass Gott zu "liebevoll" wäre, um die ganze Welt zu zerstören. Dies ist eine klare Ermahnung an die Mitglieder einer großen Zahl der heutigen Kirchen, wo "Liebe" das einzig akzeptable Thema für die Kanzel ist und jede Erwähnung der kommenden Zerstörung als Panikmache, Angstmacherei oder Schwarzseherei gebrandmarkt ist:

Die Menschen jenes Geschlechts waren nicht alle Götzendiener in der wahren Bedeutung des Wortes. Viele von ihnen bekannten sich sogar zu den Anbetern Gottes. Sie behaupteten, daß ihre Götzenbilder Darstellungen Gottes seien, durch die dem Volk eine klarere Vorstellung des göttlichen Wesens vermittelt werden könnte. Aber gerade diese Leute verwarfen Noahs Predigt als erste. In dem Bestreben, Gott sinnlich wahrnehmbar darzustellen, wurden sie seiner Macht und Majestät gegenüber blind. Sie begriffen weder seine Heiligkeit noch die Unwandelbarkeit seiner Gebote. Weil sie so allgemein verbreitet war, verlor die Sünde immer mehr an Gewicht. Schließlich erklärte man, das Gesetz Gottes sei nicht mehr in Kraft, denn es widerspräche seinem Wesen, Übertretung zu bestrafen. Sie bestritten, daß die Erde je von göttlichen Strafgerichten heimgesucht würde. Wollten sie dem Gesetz Gottes gehorchen, dann hätten sie seine Stimme aus der Warnungsbotschaft Noahs gehört. Aber die Zurückweisung von Erkenntnis hatte sie so blind gemacht, daß sie Noahs Botschaft für eine Täuschung hielten. Auf der Seite dieses Gerechten stand keine große Menge. Die Welt machte Front gegen Gottes Gerechtigkeit und sein Gesetz. Man sah in Noah nur einen Fanatiker. Als Satan Eva zum Ungehorsam gegen Gott zu verleiten suchte, sagte er zu ihr: „Ihr werdet keineswegs des Todes sterben.“ 1.Mose 3,4. Welterfahrene, kluge Männer wiederholten nun das gleiche: „Gottes Drohungen haben nur den Zweck der Einschüchterung und werden sich nie als wahr erweisen. Niemand lasse sich beunruhigen. Ein Ereignis wie die Zerstörung der Welt durch den Gott, der sie geschaffen hat, und die Bestrafung der Geschöpfe, die er ins Leben rief, wird niemals stattfinden. Beunruhigt und ängstigt euch deshalb nicht! Noah ist ein großer Fanatiker.“ So machten sie sich über die Torheit des scheinbar irregeführten alten Mannes lustig. Anstatt ihr Herz vor Gott zu beugen, lebten sie in ihrem Ungehorsam und ihrer Bosheit weiter, als ob Gott niemals durch den Mund seines Knechtes zu ihnen gesprochen hätte. {PP 72.2; PP.96.1}

Die Jakobsleiter und das freudlose Jubiläum

Was der nächste Stern zeigt, ist vielleicht nicht ganz so offensichtlich wie die Sintflut, aber dennoch bestätigt er biblische Ge­schich­te. Aber zur gleichen Zeit wird auch die Uhr mit diesem Stern durch die biblische Ge­schich­te bestätigt. Nach der Sintflut begann die jetzt sehr geschwächte Rasse zu degenerieren. Gott gab Abraham, Isaak und Jakob besondere Verheißungen, obwohl jeder von ihnen eine steigende Tendenzen zu Lug und Trug gezeigt hatte. Am tiefst möglichen Punkt fand sich Jakob hilflos, allein und getrennt von seiner Familie wieder, als er während der Flucht vor der angedrohten Vergeltung seines Bruders in der Nacht seinen Kopf auf einem Stein legte. Das Kind der Verheißung war geflohen und die Pioniere der Wahrheit schienen mehr tot als lebendig zu sein. Dies kennzeichnet treffend die Periode des schwarzen Pferdes am Beginn des dritten Siegels.

Es war dieser Moment, als Gott dem Jakob erschien und ihm versprach, dass Er ihn wieder nach Hause bringen würde. Es war hier, als Jakob eine Leiter (wie die GSL) zum Himmel erblickte und er den Himmel offen sah (Orion). Er nannte den Ort Bethel, weil es dort war, wo er "das Haus Gottes" gesehen hatte. Jakob wusste, wo der Himmel war und wo Gott war. Wer den Orion studiert, kann ebenfalls wissen, wo Er ist. Die Gürtelsterne werden bis zum heutigen Tag noch manchmal als "Jakobsleiter“ in Erinnerung an seine Vision bezeichnet. So begann nicht nur sein Aufenthalt in einem fremden Land und der Dienst bei einem bedrückenden Onkel, sondern es war auch der Same eines neuen Volkes von Menschen, die als Gottes Auserwählte bezeichnet werden würden. Getreu seinem Versprechen brachte Gott den Jakob nach seiner ganz persönlichen Erfahrung einer "40-jährigen Wanderschaft" wieder sicher in seine Heimat zurück.

Während der Zeit des schwarzen Pferdes gingen die Kinder Israels (Jakobs) hinunter nach Ägypten und vermehrten sich dort. Gott hielt das Versprechen, das er dem Abraham gegeben hatte, als dieser im Alter von 75 Jahren aus Haran abreiste, und befreite sie nach genau 430 Jahren aus Ägypten. Wenn wir nun die 40 Jahre dauernde Wüstenwanderung dazuzählen, führt uns dies zum Einzug in Kanaan. Sowohl der Auszug als auch der Einzug in Kanaan liegen innerhalb eines "Uhren-Ticks" der Thronlinien und erneut bestätigt die Orionuhr damit heilige Ge­schich­te. Diese Daten, insbesondere der Einzug in Kanaan, etablieren unter anderem den Jubiläumszyklus. Dieses Thema ist für viele von großem Interesse und ich bin - obwohl es als eine gemischte Überraschung kommen könnte - erfreut, unsere Erkenntnisse in dieser Angelegenheit zu teilen.

Zählen wir vom Einzug in Kanaan, der durch den Orion bestätigt wurde, bis zum 70. Jubiläumsjahr, kommen wir exakt zum Jahr 1890. Ja, dies zeigt einmal mehr, dass es Gottes Plan war, dass Jesus im Jahre 1890 zurückkehren hätte sollen. Dies harmoniert mit allen unseren Studien, aber für diejenigen, die das Jubiläum in der nahen Zukunft erwarten, ist es eine schmerzliche Ermahnung an 1888 und an die Tatsache, dass die Sturheit der Herzen der Menschen tatsächlich die Erfüllung der Prophetie verhindern kann. Gott kann nicht und wird nicht eine Person oder ein Volk gegen dessen Willen retten, und das Gute, das Er verspricht, kann nur in der Bereitschaft zur Zu­sammen­arbeit mit Ihm erreicht werden. Oh, möge es doch wahr sein, dass wir unsere Lehren aus der Vergangenheit gezogen hätten! Die Kinder Israels konnten nicht zu einer x-beliebigen Zeit, wie sie es wollten, in Kanaan einziehen; es musste nach Gottes Zeitplan geschehen und ihr Teil war zu kooperieren. Unsere erste Gelegenheit wurde auf tragische Weise im Jahr 1890 verpasst, was nun von der Jubiläumsuhr bestätigt wurde. Jetzt ist die Zeit gekommen, dass wir uns für unsere einzige zweite Chance im Jahr 2016 vorbereiten. Das 70. Jubiläumsjahr als Typus verging und jetzt ist die Zeit für das große antitypische Jubiläum im Himmel gekommen. Hast du deine Entscheidung bereits getroffen? Willst du dem Herrn zu 100% dienen und die Einwohner des Landes (die Sünde in deinem Leben) furchtlos und in der Stärke des Herrn vertreiben und zwar komme was wolle?

Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählet euch heute, welchem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stromes gedient haben, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt; ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen! (Josua 24,15)

(In Wahrheit ist dies eine individuelle Angelegenheit. Einige werden gar nicht in der Lage sein, Gott mit Ihrem ganzen Haus zu dienen, wie Josua es tat.)

Der Aufteilung des Landes unter den Stämmen durch Josua folgte die Ge­schich­te der Richter Israels. Schließlich wurden die Kinder von Israel so weltlich, dass sie einen König wollten, der "wie bei allen Nationen" über sie herrschen würde. Damit begann die Ge­schich­te der Könige von Israel und Juda, die uns den Rest des erniedrigenden Weges "nach unten" durch diese Epoche führt.

Der zehnmal größere Glanz

Die "Tick-Markierung" des vierten Sterns, die mit dem vierten Siegel und dem fahlen Pferd übereinstimmt, zeigt exakt auf das Jahr 677 v. Chr.

Denjenigen unter euch, die nicht sofort die Bedeutung dieses Jahres erkennen, möchte ich nun das größte Juwel in William Millers Juwelenkästchen präsentieren. Es ist die wahrhaft längste Zeitprophezeiung in der Bibel. Es ist nicht die 2300-Tage-Prophezeiung von Daniel, die unter den Adven­tis­ten altbekannt ist. Denn sie ist weder die längste Zeitprophezeiung in der Bibel noch die einzige Zeitprophezeiung, die im Jahr 1844 endet.

Die "sieben Zeiten" aus 3. Mose 26 (siehe Anhang) sind mehr als nur eine Zahl für die Zunahme der Intensität von Gottes Strafen für Israel. William Miller erkannte, dass es ein prophetischer Zeitraum von 7 prophetischen Jahren oder 7 x 360 = 2520 prophetischen Tagen ist, ähnlich wie "eine Zeit, Zeiten und eine halbe" als 3 ½ prophetische Jahre oder 1260 prophetische Tage interpretiert wurden. Miller erkannte, dass die 2520-Prophezeiung zusammen mit anderen Prophezeiungen im Jahr 1843 zusammenläuft, was später auf 1844 korrigiert wurde. Als er über diese Dinge im Zuge des Meteorschauers von 1833 des sechsten Siegels predigte, wurden viele Herzen bewegt und im Licht der überwältigenden Beweise zu Gott gewandt. Ich gebe Miller die Ehre, den Beginn dieser sieben prophetischen Jahre selbst zu erklären:

Diese sieben Jahre der Knechtschaft müssen diese vier Königreiche, Babylon unter Nebukadnezar, der das Haupt aus Gold war, Medo-Persien, Griechenland und Rom, enthalten, welche den ganzen Menschen der Sünde, vom Kopf bis zu den Zehen, darstellen. Sollten wir uns dann nicht fragen, wann die Gefangenschaft der Kinder Gottes begann? Ich antworte: Als Babylon begann, buchstäblich Autorität über sie auszuüben. Im 22. Jahr von Manasses Herrschaft, im Jahre 677 vor Christi, wurden die letzten der zehn Stämme weggeführt und Israel hörte auf, eine Nation zu sein. Dies geschah in Übereinstimmung mit der Prophezeiung von Jesaja 7,8 "Denn Damaskus ist die Hauptstadt von Syrien, und Rezin ist das Haupt von Damaskus; und binnen fünfundsechzig Jahren wird Ephraim zertrümmert und kein Volk mehr sein." Jesaja prophezeite dies im Jahre 742 vor Christus. Die Prophezeiung wurde 65 Jahre später im Jahr 677 v. Chr. buchstäblich erfüllt. Dann wurde auch Manasse, der König von Juda, in die Gefangenschaft nach Babylon geführt und die Drohungen Gottes begannen für sein Volk einzutreffen. 2. Könige 21,10-14: "Da redete der HERR durch seine Knechte, die Propheten, und sprach: Weil Manasse, der König von Juda, diese Greuel verübt hat, die ärger sind, als alle Greuel, welche die Amoriter getan haben, die vor ihm gewesen sind, und weil er auch Juda mit seinen Götzen zur Sünde verführt hat, darum spricht der HERR, der Gott Israels, also: Siehe, ich will Unglück über Jerusalem und über Juda bringen, daß allen, die es hören werden, beide Ohren gellen sollen; und ich will über Jerusalem die Meßschnur Samarias ausspannen und das Senkblei des Hauses Ahabs, und ich will Jerusalem auswischen, wie man eine Schüssel auswischt und sie umkehrt. Und das Übriggebliebene meines Erbteils will ich verwerfen und sie in die Hand ihrer Feinde geben, und sie sollen allen ihren Feinden zum Raub und zur Beute werden". Auch 24,3f: "Fürwahr, nach dem Worte des HERRN kam das über Juda, daß er sie von seinem Angesicht täte, um der Sünden Manasses willen, für all das, was er getan hatte; und auch um des unschuldigen Blutes willen, das er vergossen, da er Jerusalem mit unschuldigem Blute erfüllt hatte; darum wollte der HERR nicht vergeben." (William Miller, ein Vortrag über den Sabbat-Typus und das Große Jubiläum) [ÜadE]

Ich habe sehr darauf geachtet, nicht nur Millers fachspezifische Aussagen, sondern auch den Zorn Gottes gegenüber einem so begünstigten Volk zu zitieren. Die Geduld Gottes hat eine Grenze. Damals verließ Gott die Übrigen Seines Volkes, um sie aus Seinem Blickfeld zu schaffen und Jesus versprach in ähnlicher Weise, dass Er die "Übrigen", die sich selbst stolz Laodizea nennen, ausspeien wird. Leute, der Zorn Gottes ist nicht zum Lachen.

Ein Lot (oder Senkblei) ist ein spitzes Gewicht am Ende einer Schnur. Es wird bei der Konstruktion verwendet, um sicherzustellen, dass eine Dimension der Struktur wirklich "lotrecht" bzw. vertikal ist. Es gibt genau drei Verse in der Bibel, die ein Lot erwähnen. Miller zitierte den ersten bereits weiter oben. Der zweite lautet wie folgt:

Darum, so spricht der Herr, Jahwe: Siehe, ich gründe einen Stein in Zion, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, aufs festeste gegründet; wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen. Und ich werde das Recht zur Richtschnur machen, und die Gerechtigkeit zum Senkblei. Und der Hagel wird hinwegraffen die Zuflucht der Lüge, und die Wasser werden den Bergungsort wegschwemmen. (Jesaja 28,16-17)

Diese Verse liegen inmitten einer Rüge für die "Trunkenbolde Ephraims" (die Leiter der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten), denen der Spätregen durch die Orion­botschaft gegeben werden sollte, diese ihn jedoch ablehnten:

Er, der zu ihnen gesagt hatte: «Das ist die Ruhe! Erquicket den Müden! Und das ist die Erholung», aber sie haben es nicht hören wollen. (Jesaja 28,12)

Der dritte Hinweis auf ein weiteres Senkblei verweist auf das Verlegen eines Fundaments:

Die Hände Serubbabels haben dieses Haus gegründet, seine Hände sollen es auch vollenden, und du wirst erfahren, daß mich der HERR der Heerscharen zu euch gesandt hat. Denn wer ist's, der den Tag geringer Anfänge verachtet, da doch mit Freuden das Senkblei sehen in der Hand Serubbabels jene sieben, die Augen des HERRN, welche die ganze Erde durchstreifen? (Sacharja 4,9-10)

Wir wissen, dass der fundamentale Eckstein Jesus Christus ist, der Mensch, der noch heute im Orion mit Seinem Blut, das aus Seinen Wunden geflossen ist, Fürsprache hält. Sein Stern, Alnitak, steht im Mittelpunkt "jener sieben" des Orions, die die "Augen" von Hesekiels Rädern in der himmlischen Uhr sind. Sie ziehen kontinuierlich ihre Bahn am Firmament und sind auf der ganzen Erde sichtbar.

Die Sterne des Orion zeigen wie ein Senkblei auf die historischen Ereignisse, die die "sichere Grundlage" unseres Glaubens etablieren und der vierte äußere Stern der Uhr ist dabei keine Ausnahme, wenn er exakt auf das Jahr 677 v. Chr. zeigt.

Ich kann dieses Thema nicht beenden, ohne ein paar Worte über Jeff Pippenger, der ein bekannter Verfechter der 2520-Prophezeiung ist, gesagt zu haben. Vor einigen Jahren traf ich ihn persönlich in einer seiner Vortragsreihen und stellte ihm ein paar Fragen, aber ich glaube nicht, dass er sich noch an mich erinnert. Seine Antwort auf eine meiner Fragen ergab, dass er strikt gegen das Zeit­fest­set­zen ist und es wurde auch von ihm berichtet, dass er behauptet, dass der Glaube an die 2520-Prophezeiung heilsnotwendig ist. John hat bereits das Zeit­fest­set­zen-Problem ausführlich in den Artikeln Tag und Stunde behandelt, aber ich würde auch gerne mein Sandkorn zu dem folgenden Zitat hinzufügen, da es sich auf das Thema bezieht:

Die Verkündigung einer bestimmten Zeit für das Gericht durch die Verbreitung der ersten En­gels­bot­schaft geschah auf Gottes Befehl. Die Berechnung der prophetischen Zeitangaben, die die Grundlage jener Botschaft war und den Ablauf der zweitausenddreihundert Tage für den Herbst des Jahres 1844 festlegte, steht unbestritten da. Wiederholte Versuche, neue Daten für den Anfang und das Ende der prophetischen Zeitangaben zu finden, und unbegründete Behauptungen, die notwendig sind, um den neu eingenommenen Standpunkt zu verteidigen, lenken die Gedanken nicht nur von der gegenwärtigen Wahrheit ab, sondern häufen auch Verachtung auf jeglichen Versuch, die Weissagungen zu erklären. Je häufiger eine bestimmte Zeit für die Wieder­kunft festgesetzt und je weiter sie verbreitet wird, desto besser paßt es in die Absichten Satans. Ist dann diese Zeit ergebnislos verstrichen, so bringt er Spott und Hohn über die Vertreter solcher Ansichten und häuft dadurch Schmach auf die große Adventbewegung von 1843 und 1844. Die in diesem Irrtum beharren, werden schließlich eine zu weit in die Zukunft hinausgerückte Zeit für die Wieder­kunft Christi festsetzen. Sie werden sich in falscher Sicherheit wiegen, und viele werden erst Aufklärung finden, wenn es zu spät ist. {GK 456.2; GC.457.1}

Millers Predigt war von Gott angeordnet worden - die Sterne des Orion wurden ebenfalls von Gott “angeordnet“. Die Berechnung der prophetischen Zeitangaben (Plural, d.h. einschließlich der 2520 Jahre) steht daher - so wie die Orionuhr - unbestritten da.

Der Rest des Absatzes ist für diejenigen gedacht, die die unbestrittenen Berechnungen, die von Gott angeordnet wurden, abgelehnt haben. SIE lenken die Gedanken von der gegenwärtigen Wahrheit ab. SIE häufen Verachtung auf jeglichen Versuch, die Weissagungen zu erklären. IHRE verächtlichen Versuche die Zeit festzusetzen, häuft Schmach auf die große Adventbewegung. Wenn SIE darauf beharren, werden SIE eine zu weit in die Zukunft hinausgerückte Zeit festsetzen.

Im Gegensatz dazu ist die Orionuhr nicht einfach menschengemachtes Zeit­fest­set­zen. Sie wurde von Gott angeordnet, steht unbestritten da und ehrt die große Adventbewegung durch den zehnmal helleren Glanz der Juwelen und fügt sogar ein Vielfaches zu ihrer Größe und Anzahl hinzu.

Betrachten wir nun das Zitat, welches mit der 2520-Prophezeiung verbunden ist:

... Glaubet ihr nicht, so bleibet ihr nicht! (Jesaja 7,9)

Meine letzte Bemerkung an Jeff Pippenger und seine Anhänger, die aus den 2520 Jahren eine Heilsangelegenheit machen, ist, ihnen diesen Vers an den eigenen Kopf zu werfen. Wenn IHR der Orion­botschaft nicht glaubet, so werdet ihr nicht bleiben. Jeff, meine persönliche Erfahrung mit Deinen Seminaren und Videos ist, dass Du in einem prophetischen Sumpf der Abstraktheit und Unbestimmtheit schwimmst, weil Du nicht siehst, dass das Verbot des Zeit­fest­set­zens aufgehoben wurde. Meiner Meinung nach bist Du wie ein Mann, der einen Termin mit dem Präsidenten hat, der aber weder eine Armbanduhr trägt, um zu sehen, wie spät es gerade ist, noch sich die Mühe macht zu wissen, wann er überhaupt erwartet wird!

Andere Befürworter der 2520, die mehr liberal und bereit sind, tatsächlich die Zeit festzusetzen, tun dies ohne jedes Verständnis. Sie sind wie Kinder, die darüber erfreut sind, ihre erste Uhr zu besitzen, aber nicht wissen, wie diese eingestellt wird. Es ist nur ein Spielzeug für sie - etwas, mit dem man sich die Zeit vertreiben kann. Wer wirklich am zweiten Mitter­nachts­ruf teilnehmen möchte, sollte unseren Artikel studieren, der erklärt, was Gott damit meint, wenn Er sagt: "Du muss abermals weissagen..."

Um das vierte Siegel abzuschließen, sollte man beachten, dass der Reiter des fahlen Pferdes der Tod ist. Dies ist eine perfekte Darstellung einer Nation, die so weltlich wurde, dass sie noch weltlicher als die Welt selbst war. Sie war nicht länger ein besonderes Volk. Ihre Führer waren wie Leichen, die von einem sterbenden Pferd herunterhängen und mit ihren Gliedmassen wackeln. Das gesamte Volk wurde schlussendlich gefangen weggeführt, Jerusalem zerstört und der Tempel Salomos niedergebrannt.

Die säkulare Geschichtsschreibung stimmt mit dem Jahr 677 v. Chr., den restlichen Jahren der Könige, der 70-jährigen Gefangenschaft, dem 80 Jahre überspannenden Dekret von Cyrus, dem Erlass des Artaxerxes und schließlich den 70 Jahrwochen von Daniel bis zur Kreuzigung vollkommen überein.

Die Autorität des Wortes Gottes

Der große Zyklus der Orionuhr bestätigt die Daten von Kanaan zurück bis zur Schöpfung und von der Gefangenschaft Manasses bis zur Geburt Christi. Werfen wir einen kurzen Blick auf die 865 Jahre zwischen Kanaan und der Gefangenschaft Manasses. Auf den ersten Blick scheint der folgende Vers äußerst hilfreich:

Im vierhundertachtzigsten Jahr nach dem Ausgang der Kinder Israel aus Ägyptenland, im vierten Jahr des Königreichs Salomo über Israel, im Monat Siv, das ist der zweite Monat, ward das Haus des HERRN gebaut. (1. Könige 6,1)

Rechnet man 865 weniger 480 bleiben 385 Jahre für den Großteil von Salomos Herrschaft und von allen Königen bis zu Manasses Gefangenschaft. Es ist vielleicht nicht sofort ersichtlich, aber in Wirklichkeit ist es nicht möglich, die Regentschaft der Könige über so viele Jahre zu strecken und noch ein harmonisches Ergebnis zu erhalten. Auf der anderen Seite ist das Zeugnis von Paulus interessant:

Darnach gab er ihnen Richter vierhundert und fünfzig Jahre lang bis auf den Propheten Samuel. Und von da an baten sie um einen König; und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kis, einen Mann aus dem Geschlechte Benjamin, vierzig Jahre lang. (Apostelgeschichte 13,20-21)

Wenn man die 450 Jahre von den 480 aus 1. Könige 6,1 abzieht, bleiben nur 30 Jahre und wir haben weder die 40-jährige Wüstenwanderung, noch die 40-jährige Regierungszeit von Saul, noch die 40-jährige Herrschaft von David, noch einige andere kleinere Zeiträume bisher abgezogen! Was nun? Sollen wir Apostelgeschichte 13 oder 1. Könige 6,1 glauben?

Seht ihr, was passiert? Auf der einen Seite des Datums der Tempelfertigstellung gibt es nicht genügend Jahre, aber auf der anderen Seite haben wir zu viele Jahre. Die logische Schlussfolgerung ist, dass die 480 Jahre von 1. Könige 6,1 einen Fehler enthalten müssen. Während unser eigener Bibelkommentar nachdrücklich die Gültigkeit dieses Textes bekräftigt, nehmen andere Kommentare aus vielen guten Gründen Anstoß daran. Wir müssen sehr vorsichtig sein, wenn wir es wagen, das Wort Gottes infrage zu stellen.

Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit, (2 Timotheus 3,16)

Ist es möglich, dass Gott einen Fehler in Seinem geschriebenen Wort zugelassen hat? Wir wissen, dass Er menschliche Instrumente über die Jahrtausende zur Aufzeichnung, zum Verbreiten und zum Übersetzen Seines Wortes verwendete. Wir wissen auch, dass es einige kleinere Fehler wie falsch gesetzte Satzzeichen und ähnliches gibt. Diese erschüttern nicht unseren Glauben an das inspirierte Wort, weil wir dann einfach Vergleiche mit anderen Bibelversen anstellen können, um die aufgeworfenen Fragen zu lösen. Aber warum würde Gott einen so eklatanten Fehler wie diese 480 Jahre in Seinem inspirierten Wort zulassen? Vielleicht steckt hierin eine wichtige Lektion für uns.

Gottes Wort ist die einzige Stimme, die genügend Autorität besitzt, um sich selbst interpretieren und korrigieren zu können. Die Stimme Gottes vom Orion ist genauso autoritativ wie das geschriebene Wort. Sie ist sogar eine solidere Grundlage als die 480 Jahre, auf denen vermeintlich der Tempel Salomos gebaut wurde. Sie bestätigt eindeutig die Gefangenschaft Manasses im Jahr 677 v. Chr. und ebenso eindeutig die Zeitachse von Kanaan bis zurück zur Schöpfung. Dies sagt uns, dass die 480 Jahre nach dem Exodus bis zur Tempelgründung definitiv falsch sind und dass die Angabe der Dauer der Richterzeit von Paulus uns eine genauere Berechnungsgrundlage gibt.

Die Lösung eines solchen uralten Problems der biblischen Chronologie dient einem weiteren Zweck, als nur die Neugierde eines Enthusiasten in biblischer Ge­schich­te zu befriedigen. Sie zeigt, dass die Orion­botschaft genauso zuverlässig ist wie Jesus selbst, der dort steht und für dich und mich Fürbitte leistet. Lasst uns nun aber dort weitermachen, wo wir begonnen haben, nämlich bei dem erstaunlichen Zitat von Schwester White:

Diese Rolle war innen und außen beschrieben. Johannes sagt: "Und ich weinte sehr, daß niemand würdig erfunden wurde, das Buch zu öffnen noch hineinzublicken." Die Vision, die Johannes gezeigt wurde, hinterließ ihren Eindruck in seinem Geist. Das Schicksal einer jeden Nation war in diesem Buch enthalten. Johannes war aufgrund der völligen Unfähigkeit der Menschen oder der intelligenten Engel, die Worte zu lesen oder auch nur darauf zu blicken, erschüttert. Seine Seele war bis zu einem solchen Punkt der Qual und Anspannung betrübt, dass einer der starken Engel Mitleid mit ihm hatte und seine Hand auf ihn legte und zusichernd sagte: "Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen!" {20MR 197,3} [ÜadE]

Johannes fährt fort: "Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten stand ein Lamm, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, ausgesandt über die ganze Erde. Und es kam und nahm das Buch aus der Rechten dessen, der auf dem Throne saß." Als das Buch ausgerollt wurde, wurden alle, die darauf schauten, mit Ehrfurcht erfüllt. Es gab keinen Freiraum in dem Buch. Es gab keinen freien Platz, um darin zu schreiben. [Offenbarung 5:8-14; 6,8, zitiert.] {20MR 197,4} [ÜadE]

Jesus' WoundsDie Orionuhr enthält das Schicksal eines jeden Menschen. Die Zeit, die in der Uhr angegeben ist, überbrückt die Schlucht der Sünde zwischen der Erde und dem Neuen Jerusalem und bietet uns ein Fundament, das uns gegen die heftigsten Stürme, die die Menschheit je gekannt hat, aufrecht halten wird.

Stehst du in deinem heutigen Leben Stürmen gegenüber? Dann wende deine Augen zum Orion und mache Alnitak (Jesus), den, der verwundet wurde, zum Mittelpunkt deiner Zuneigung! Wenn du deine persönliche Entdeckungsreise rund um die Uhr machst, erlaube es, dass Seine liebenswerten Charakterzüge dein Herz beeindrucken.

"Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, o Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf Erden wohnen? Und es wurde einem jeden von ihnen ein weißes Kleid gegeben [sie wurden für rein und heilig erklärt], und es wurde ihnen gesagt, daß sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet wären, die auch sollten getötet werden, gleichwie sie." [Offenbarung 6,9-11]. Hier wurden Johannes Szenen gezeigt, die nicht real waren, die aber in einer zukünftigen Zeitperiode stattfinden würden. {20MR 197,5} [ÜadE]

Freunde, das fünfte Siegel wiederholt sich. Es wird eine Menge kosten, um "für rein und heilig erklärt" zu werden - egal, wie viel Wert du dem beimisst - aber ich bitte dich im Interesse Desjenigen, der Sein Blut für dich vergossen hat, dass du Ihm um jeden Preis treu sein wirst. Wie Johannes durch die Tatsache, dass das Buch geöffnet wurde, "zusichernden" Trost empfing, können auch wir durch das jetzt geöffnete Buch getröstet werden, das uns die unter Schmerzen ausgerufene Frage: "Wie lange müssen wir diesen Sturm ertragen?" beantwortet.

Ihr sollt nun wissen, dass dieser abschließende Artikel für die Rubrik "Die Uhr Gottes" aufgrund göttlicher Anweisung geschrieben und veröffentlicht wurde. Gott bestimmte das Datum der Veröffentlichung durch den lebendigen Geist der Weissagung. Wie ihr wisst, sind wir als menschliche Instrumente nicht immun gegen Fehler, aber wir wissen wie wir hinhören und gehorchen müssen, wenn Gott uns beauftragt, Seinem Volk geistliche Nahrung zum richtigen Zeitpunkt zu geben.

Gott wählte unseren Standort hier in Paraguay in der südlichen Hemisphäre, bevor irgendeiner von uns wusste, dass es so etwas wie die Orion­botschaft überhaupt jemals geben würde. Er ist der Eine, der uns führt und leitet. Während ihr in diesem Jahr die realen, greif- und sichtbaren Erfüllungen von prophetischen Ereignissen erlebt, möchte ich euch dringend raten, die Botschaften die aus den “Kammern des Südens“ zu euch gelangen, ernst zu nehmen.

 

Anhang: Die 2520-Prophe­zeiung

In seiner Verkündigung zeigte William Miller, dass mehrere große prophetische Zeitperioden im Jahre 1843 (später korrigiert auf 1844) zu einem Ende kommen. Der längste dieser prophetischen Zeiträume, der berechnet wurde, sind 2520 prophetische Tage oder 2520 buchstäbliche Jahre, die auf dem "siebenfachen" Fluch aus 3. Mose 26 (siehe unten) basieren. Miller zeigte aus anderen Bibeltexten, dass die Wegführung Manasses den Beginn des Fluchs und somit den Beginn dieser großen prophetischen Zeitperiode markiert. Durch historische Nachforschungen ermittelte Miller, dass Manasse im Jahre 677 v. Chr. gefangen genommen wurde. (Er bereute und wurde wieder in sein Amt eingesetzt und regierte weiter, aber der Fluch war bereits in Kraft getreten.) Die Berechnungen Millers (siehe die Abbildung seines Diagramms) waren wie folgt:

7 Male (engl. "7 times") bzw. Jahre × 12 Monate/Jahr = 84 Monate; 84 Monate × 30 Tage/Monat = 2520 Tage

2520 Jahre - 677 Jahre v. Chr. = 1843 Jahre n. Chr.

Millers DiagrammIndem man Millers klassischen Fehler korrigiert und berücksichtigt, dass es kein Jahr Null zwischen 1 v. Chr. und 1 n. Chr. gibt, erhält man als Ergebnis 1844 anstelle von 1843.

Weitere Informationen über die faszinierenden Zeitprophezeiungen, die William Miller fand, siehe: Ein Vortrag über die typischen Sabbate und das Große Jubiläum (William Miller) [englisch].

3. Mose 26:

[Die Wiederholung des Gesetzes]
1 Ihr sollt keine Götzen machen, keine gemeißelten Bilder, und sollt euch keine Säulen aufrichten, auch keine Steinbilder setzen in eurem Lande, daß ihr euch davor bücket; denn ich, der HERR, bin euer Gott.
2 Beobachtet meine Sabbate und verehret mein Heiligtum; ich bin der HERR!

[Die Segnung]
3 Werdet ihr nun in meinen Satzungen wandeln und meine Gebote befolgen und sie tun,
4 so will ich euch Regen geben zu seiner Zeit, und das Land soll sein Gewächs geben und die Bäume auf dem Felde ihre Früchte bringen.
5 Und die Dreschzeit wird reichen bis zur Weinlese, und die Weinlese bis zur Saatzeit, und ihr werdet euch von eurem Brot satt essen und sollt sicher wohnen in eurem Lande.
6 Denn ich will Frieden geben im Lande, daß ihr schlafet und euch niemand erschrecke. Ich will die bösen Tiere aus eurem Lande vertreiben, und es soll kein Schwert über euer Land kommen.
7 Ihr werdet eure Feinde jagen, daß sie vor euch her durchs Schwert fallen.
8 Euer fünf werden hundert jagen, und euer hundert werden zehntausend jagen, und eure Feinde werden vor euch her durchs Schwert fallen.
9 Und ich will mich zu euch wenden und euch wachsen und zunehmen lassen und meinen Bund mit euch aufrechthalten.
10 Und ihr werdet von dem Vorjährigen essen und das Vorjährige wegen der Menge des Neuen hinwegtun.
11 Ich will meine Wohnung unter euch haben, und meine Seele soll euch nicht verwerfen:
12 und ich will unter euch wandeln und euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein.
13 Ich, der HERR, bin euer Gott, der ich euch aus Ägypten geführt habe, daß ihr nicht ihre Knechte sein solltet; und ich zerbrach die Stäbe eures Joches und ließ euch aufrecht gehen.

[Der Fluch]
14 Werdet ihr mir aber nicht folgen und nicht alle diese Gebote erfüllen,
15 und werdet ihr meine Satzungen verachten, und wird eure Seele gegen meine Rechte einen Widerwillen haben, daß ihr nicht alle meine Gebote tut, sondern meinen Bund brechet,
16 so will auch ich euch solches tun: Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, Schwindsucht und Fieberhitze, davon die Augen matt werden und die Seele verschmachtet. Ihr werdet eure Saat vergeblich bestellen; denn eure Feinde sollen sie essen.
17 Und ich will mein Angesicht gegen euch richten, daß ihr vor euren Feinden geschlagen werdet; und die euch hassen, sollen über euch herrschen, und ihr werdet fliehen, wenn euch niemand jagt.
18 Werdet ihr mir aber daraufhin noch nicht gehorchen, so will ich euch noch siebenmal ärger strafen um eurer Sünden willen,
19 daß ich euren harten Stolz breche. Ich will euren Himmel machen wie Eisen und eure Erde wie Erz,
20 daß eure Mühe und Arbeit vergeblich aufgewendet sei, und euer Land sein Gewächs nicht gebe und die Bäume des Landes ihre Früchte nicht bringen.
21 Setzet ihr mir aber noch weitern Widerstand entgegen und wollt mir nicht gehorchen, so will ich euch noch siebenmal mehr schlagen, entsprechend euren Sünden.
22 Und ich will wilde Tiere unter euch senden, die sollen euch euer Kinder berauben und euer Vieh verderben und euer weniger machen, und eure Straßen sollen wüste werden.
23 Werdet ihr euch aber dadurch noch nicht züchtigen lassen, sondern mir trotzig begegnen,
24 so will auch ich euch trotzig begegnen und euch siebenfältig schlagen um eurer Sünden willen.
25 Und ich will ein Racheschwert über euch kommen lassen, eine Bundesrache! Da werdet ihr euch in euren Städten sammeln; ich aber will Pestilenz unter euch senden und euch in eurer Feinde Hand geben.
26 Und ich werde euch den Stab des Brotes zerbrechen, daß zehn Weiber euer Brot in einem Ofen backen mögen, und man wird euch das Brot nach dem Gewicht zuteilen; und ihr werdet es essen, aber nicht satt werden.
27 Werdet ihr aber auch dadurch noch nicht zum Gehorsam gegen mich gebracht, sondern mir trotzig begegnen,
28 so will ich auch euch mit grimmigem Trotz begegnen und euch siebenfältig strafen um eurer Sünden willen,
29 daß ihr eurer Söhne und Töchter Fleisch fressen müßt!
30 Und ich will eure Höhen vertilgen und eure Sonnensäulen abhauen und eure Leichname auf die Leichname eurer Götzen werfen, und meine Seele wird euch verabscheuen.
31 Und ich will eure Städte öde machen und eure heiligen Städte verwüsten und euren lieblichen Geruch verabscheuen.
32 Also will ich das Land wüste machen, daß eure Feinde, die darinnen wohnen werden, sich davor entsetzen sollen.
33 Euch aber will ich unter die Heiden zerstreuen und das Schwert hinter euch her ausziehen, daß euer Land zur Wüste und eure Städte zu Ruinen werden.
34 Alsdann wird das Land seine Sabbate genießen, solange es wüste liegt, und ihr in eurer Feinde Land seid. Ja alsdann wird das Land feiern und seine Sabbate genießen dürfen.
35 Solange es wüste liegt, wird es feiern, weil es nicht feiern konnte an euren Sabbaten, als ihr darin wohntet.
36 Denen aber, die von euch übrigbleiben, will ich das Herz verzagt machen in ihrer Feinde Land, daß ein rauschendes Blatt sie jagen wird; und sie werden davonfliehen, als jage sie ein Schwert, und fallen, ohne daß sie jemand verfolgt.
37 Und sie sollen übereinander fallen; wie vor dem Schwert, obschon sie niemand jagt; und ihr werdet euren Feinden nicht widerstehen können,
38 sondern werdet unter den Heiden umkommen, und eurer Feinde Land wird euch fressen.
39 Welche von euch aber übrigbleiben, die sollen ob ihrer Missetat verschmachten, in eurer Feinde Land; und ob der Missetat ihrer Väter sollen sie verschmachten wie sie.

[Die Wiederherstellung]
40 Werden sie aber ihre und ihrer Väter Missetat bekennen samt ihrer Übertretung, womit sie sich an mir vergriffen haben und mir trotzig begegnet sind,
41 weswegen auch ich ihnen widerstand und sie in ihrer Feinde Land brachte; und wird sich alsdann ihr unbeschnittenes Herz demütigen, so daß sie dann ihre Schuld büßen,
42 so will ich gedenken an meinen Bund mit Jakob und an meinen Bund mit Isaak und an meinen Bund mit Abraham, und will des Landes gedenken.
43 Aber das Land wird von ihnen verlassen sein und seine Sabbate genießen, indem es um ihretwillen wüste liegt, und sie werden ihre Schuld büßen, darum und deswegen, weil sie meine Rechte verachtet und ihre Seele meine Satzungen verabscheut hat.
44 Jedoch, wenn sie gleich in der Feinde Land sein werden, so will ich sie nicht gar verwerfen und sie nicht also verabscheuen, daß ich sie gar aufreibe oder meinen Bund mit ihnen breche; denn ich, der HERR, bin ihr Gott.
45 Und ich will für sie an meinen ersten Bund gedenken, als ich sie aus Ägypten führte vor den Augen der Heiden, daß ich ihr Gott wäre, ich, der HERR.

[Abschluss]
46  Das sind die Satzungen, die Rechte und Gesetze, die der HERR auf dem Berge Sinai durch die Hand Moses gegeben hat, daß sie zwischen ihm und den Kindern Israel bestehen sollten.

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