Der letzte Countdown

Manchmal behält sich der Herr ein kleines Geheimnis eine gewisse Zeitlang zurück und offenbart es dann genau zum richtigen Zeitpunkt, an dem der größte Effekt erzielt wird. Ein winziges Artefakt, von ungefähr der Größe einer Fingerspitze, lag für etwa 2700 Jahre begraben in der Erde, direkt südlich des Tempelbergs in Jerusalem. Es wurde im Jahr 2009 aus der Erde geholt, als ein in Ton gepresster Siegelabdruck (auch als Bulle bezeichnet) identifiziert, katalogisiert und dann in einer Kammer einer Universität aufbewahrt. Dort lag es erneut einige Jahre im Dunkel aufbewahrt, bevor in einer späteren Analyse die Inschrift als die eines der bekanntesten biblischen Könige, nämlich König Hiskia, erkannt wurde!

Archäologische AusgrabungsstätteAusgrabungsort direkt südlich des Tempelberges. Foto: Andrew Shiva

Als der Wert bzw. die Bedeutung dieses Schatzes erkannt worden waren, wurde dieses Artefakt nach so vielen Jahrhunderten in der Verborgenheit an einem sehr speziellen Tag der Öffentlichkeit vorgestellt, nämlich am 2. Dezember 2015. [1] Du wirst dir vielleicht die Frage stellen, was diesen Tag so besonders macht? Für die ahnungslose Öffentlichkeit war es ein Tag wie jeder andere, aber für diejenigen, die wissen, dass die Stimme Gottes vom Orion kommt, war es ein sehr spezieller Tag. An ihm erwarteten wir nicht nur gemäß unserer Auslegung von Daniel 12,12 eine Segnung, wie wir bereits im vorigen Artikel erklärt haben, sondern genau dieser Tag wird durch eine Thronlinie im Orion-Plagenzyklus markiert, was wiederum darauf hindeutet, dass es sich um etwas ganz Besonderes in Bezug auf die Gottheit handeln muss. Ich werde auf diesen Sachverhalt etwas später in diesem Artikel eingehen.

Die die Ausgrabung leitende Professorin wies auf die Bedeutsamkeit des Fundes für die ganze Welt wie folgt hin: „Dies ist das erste Mal, dass ein Siegelabdruck eines israelitischen oder jüdischen Königs im Rahmen einer wissenschaftlich-archäologischen Ausgrabung ans Licht kam.”[2] Mit anderen Worten kann man sagen, dass die Echtheit dieses Fundes eine starke wissenschaftliche Untermauerung erhielt, nachdem bekannt wurde, dass er ursprünglich von einer Stelle nahe eines königlichen Gebäudes direkt südlich des Tempelberges stammt.

Ein Zeichen Gottes

Wenn die Stimme Gottes spricht, hören die Weisen zu, während sich die Spötter lustig machen und nur Donnergrollen vernehmen. Als die Stimme Gottes am Beginn des Plagenzyklus erklang, wurde ein großes Zeichen sichtbar, auf das wir schon kürzlich hingewiesen haben: Bei Sonnenuntergang in Mexiko, am Beginn des Großen Sabbats des Ver­söh­nungs­tages 2015, drohte der stärkste jemals aufgezeichnete Sturm, der Hurrikan Patricia, die Küstenbewohner mit schlimmsten Verwüstungen heimzusuchen.[3] Schon seit dem Bestehen dieses Missionswerks[4] hatten wir erkannt, dass dieser Tag in der Uhr Gottes im Orion markiert war. Aber trotz des sich abzeichnenden zerstörerischen Potenzials bei seiner Ankunft, richtete der Hurrikan nur geringen Schaden an, weil die Zeit für die uneingeschränkte Zerstörung noch nicht vollends gekommen war.

Beim Beginn des Loslassens der vier Winde zeigt Gott der Welt jedoch Seine Tränen durch das Wetterphänomen El Niño. Wie prophezeit, wird der Konflikt noch zurückgehalten und zwar bis die Ernte eingebracht ist:

Alle, die sich nicht vom Geist der Wahrheit leiten lassen, werden sich unter Führung satanischer Kräfte zusammenschließen, doch sie werden zurückgehalten werden, bis die Zeit für die große Schlacht bei Harma­gedon gekommen ist. The S.D.A. Bible Commentary VII, 967 (1900). {CKB 169.3; LDE.238.3}[5]

Am 2. Dezember 2015, dem Beginn der zweiten Plage, konnte man erneut die Stimme Gottes vernehmen, als ein weiteres großes Zeichen inmitten der Berge an Beweisen an diesem Tag sichtbar wurde. Diesmal jedoch war es ein Zeichen der Bestätigung und eine Segnung für jene, die Seine Stimme wie Jesus bei Seiner Taufe hörten.

Die Taufe Jesu

Und alsbald stieg er aus dem Wasser und sah, dass sich der Himmel auftat, und den Geist gleich wie eine Taube herabkommen auf ihn. Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. (Markus 1,10-11)

Durch eine Stimme vom Himmel gab der Vater Seine Zustimmung und zur selben Zeit kam der Heilige Geist über Ihn. Das göttliche Zeugnis verkündigte, dass Jesus der Sohn Gottes war. In gleicher Weise kam im Jahre 2010 der Heilige Geist hernieder, als die Stimme des Vaters vom Himmel im Orion hörbar wurde und sie gemeinsam begannen, die noblen Tugenden von Jesus, des Verwundeten, zu verkünden. Das gegebene Zeichen war die Offenbarung des gerade erwähnten winzigen Siegelabdrucks an genau dem Datum, an dem wir eine Segnung erwarteten. Es mag so aussehen, als ob es nichts Besonderes wäre, aber wir werden die Reichhaltigkeit seiner Bedeutung nun untersuchen.

Zuerst einmal ist es das Siegel der Autorität eines rechtschaffenen Königs. Es ist, als ob Gott dadurch sagen würde: „Dies ist mein lieber Sohn [sichtbar im Orion], an welchem ich Wohlgefallen habe, den sollt ihr hören![6] Das einzige Missionswerk, das an diesem Datum hoffnungsvoll auf eine Segnung wartete, ist das LetzerCountdown-Missionswerk. Für alle anderen ist die Entdeckung des Siegels zwar ein netter Fund, aber sie können darin nicht die Stimme Gottes hören. Nur jene, die die Bedeutung der Wahl des Zeitpunkts verstehen, können die Segnung erkennen.

Wenn ein Fund wie dieser exakt am Ende einer Daniel-Zeitlinie bekannt wird und sich dann noch mit einer Schlüsselmarkierung der Orion-Uhr deckt, können wir einen Zusammenhang erkennen. Und wenn wir weiterforschen, entdecken wir noch einige Details mehr, die den Zusammenhang noch mehr bekräftigen. Als Beispiel sei erwähnt, dass das Siegel an einem Datum veröffentlicht wurde, das auf eine Thronlinie fällt und das wiederum zeigt an, dass es etwas mit Gott und Seinem Thron der Autorität zu tun hat. Gott wollte die Welt mit diesem Fund wissen lassen, wem Er das Siegel Seiner rechten Hand gegeben hat.

Versiegelt durch Gottes Autorität

Ein Siegel bescheinigt die Urheberschaft oder die Eigentümerschaft von dem, was versiegelt wurde (ein Dokument oder ein Behälter beispielsweise). Es wird auch als Zeichen der Autorität verwendet, so wie es beim Buch der sieben Siegel der Fall ist, denn es konnte nur durch Ihn geöffnet werden, der würdig genug war, die Siegel zu entfernen. Kein anderer sonst wurde mit entsprechender Autorität gefunden. Es gibt drei Hauptmerkmale in einem vollständigen Siegel, die die dahinterstehende Autorität identifizieren:

  1. Der Name

  2. Der Titel

  3. Der Herrschaftsbereich

Ein biblisches Beispiel eines typischen Siegels, das genau diese Elemente beinhaltet, lautet: „Der Herr (1), der Schöpfer (2) des Himmels und der Erde (3).” Z.B. finden wir einen Abdruck dieses Siegels im Sabbatgebot, das zu den Geboten Gottes gehört:

Denn in sechs Tagen hat der HERR [Name] Himmel und Erde gemacht [Titel: Schöpfer] und das Meer und alles, was darin ist [Herrschaftsbereich], und er ruhte am siebten Tag; darum [aufgrund dieser Autorität] hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt. (2. Mose 20,11)

Wir können uns über die Gültigkeit des Sabbats und des Herrschaftsgebietes, für das der Sabbat gilt, versichern, wenn wir das aufgedrückte Siegel danach untersuchen, von wem es kommt. (Diejenigen, die die Gültigkeit des Siebenten-Tags-Sabbats bestreiten, sollten sich fragen, welches Siegel der Autorität einen anderen Tag für heilig erklärt und welches Siegel die größere Autorität darstellt.)

Es kann auch jemandem, dem etwas übergeben wurde, Autorität verliehen werden, so wie es im Falle Adams war:

Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht [das an die Menschen übergebene Herrschaftsgebiet]! Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. (1. Mose 1:26-27)

Indem Gott dem Menschen einen Bereich Seines eigenen Territoriums überließ, übertrug Er ihm auch die Autorität, darüber zu herrschen. Hier ist das Siegel Gottes klar dargestellt (Gott, der Schöpfer der Menschheit). Darüber hinaus prägt Gott in symbolischer Weise auch das Siegel des Menschen, indem Er dessen Herrschaftsgebiet benennt und dessen Position bzw. Rolle (Titel) als ein Abbild oder eine Reflexion Gottes darstellt. Gott drückte den Menschen Sein Siegel durch die Art und Weise auf, wie Er sie schuf: als ein sich ergänzendes Paar; als Mann und Frau. Keine andere Kombination sonst (Mann und Mann, Frau und Frau, oder die Rollenvertauschung zwischen Mann und Frau) trägt das Siegel Gottes. Aus solchen Beziehungen ist das Bild Gottes völlig entfernt und die Autorität, die Gott den Menschen bei ihrer Erschaffung schenkte, wurde von ihnen genommen. Das hat nichts mit Hasssprache zu tun, sondern es ist nur die Realität.

Das Bild Gottes

... und [sie] haben die Herr­lich­keit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit dem Bild vom vergänglichen Menschen, ... Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen. (Römer 1,23.26-27)

Verstehst du, lieber katholischer Leser, dass wenn der Papst Dinge von sich gibt, wie: „Wer bin ich, dass ich richte?”, diese im Gegensatz zu den Lehren des Apostels Paulus stehen? Er warnte uns und sagte, dass wir es solchen in offener Sünde lebenden Menschen nicht erlauben dürfen, weiterhin in der Kirche zu bleiben. Aber wenn wir es trotzdem tun und obwohl sich der Sünder wohlfühlt, hat die Kirche ihre Wirksamkeit verloren und kann ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen.

Jetzt aber habe ich euch geschrieben, daß ihr keinen Umgang haben sollt mit jemand, der sich Bruder nennen läßt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen. Denn was gehen mich auch die an, die außerhalb [der Kirche] sind, daß ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind? (1. Korinther 5,11-12)

Eine Liebe, für die es sich lohnt zu sterben

Der Schöpfer füllt alles mit Bedeutung. Er erlaubt oder tut nichts, ohne dass ein Zweck oder Sinn dahintersteht. Und so hat Er uns viele Puzzlestücke hinterlassen, um sie zusammenzupassen und als Könige und Priester ist es unsere Aufgabe, mit dem Heiligen Geist das große Bild zusammenzusetzen, so wie es auch ein Spruch Salomos unterstreicht:

Es ist Gottes Ehre, eine Sache zu verbergen, aber die Ehre der Könige, eine Sache zu erforschen. (Sprüche 25,2)

Schon allein die Tatsache, dass Gott einen Siegelabdruck wählte, um uns die beachtenswerte Bedeutung der Segnung zu übermitteln, lenkt unseren Blick selbst wieder direkt auf Gottes eigenes Siegel! Im Hohelied Salomos (des Mannes, der mehr als jeder andere mit Weisheit gesegnet war) ist die Liebesgeschichte zwischen Christus und Seinem Volk besungen (welches durch die geliebte Sulamit symbolisiert ist) und es zeigt uns etwas sehr Wichtiges über Sein Signet auf. Die Ge­schich­te handelt nicht nur von dem Mann und Seiner Geliebten, sondern von Zeit zu Zeit singt auch ein Chor von Zuschauern mit. Von Seiner Geliebten sprechend, sagt Er:

Aber eine ist meine Taube, meine Fromme [Makellose], eine ist ihrer Mutter die Liebste und die Auserwählte ihrer Mutter. Da sie die Töchter sahen, priesen sie dieselbe selig; die Königinnen und Kebsweiber lobten sie. (Hohelied 6,9)

Sie wird als „die Auserwählte” beschrieben, gleich den köstlichen, zuerst gereiften und als erstes geernteten[7] Feigen, und als „makellos” gleich jenen, die Gott mit ihrem ganzen Herzen suchen:

Wohl denen, die im Weg untadelig [makellos] sind, die wandeln nach dem Gesetz des HERRN! Wohl denen, die seine Zeugnisse bewahren, die ihn von ganzem Herzen suchen, die auch kein Unrecht tun, die auf seinen Wegen gehen! (Psalmen 119,1-3)

Und sie sangen wie ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten, und niemand konnte das Lied lernen als nur die Hundertvierundvierzigtausend, die erkauft worden sind von der Erde. Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben; denn sie sind jungfräulich [rein]. Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm, und in ihrem Mund ist kein Betrug gefunden worden; denn sie sind unsträflich vor dem Thron Gottes. (Offenbarung 14,3-5)

Aber im Hohelied klingt auch der Ton der Ungewissheit an, wenn es heißt:

Zum Nußgarten war ich hinabgegangen, um die grünen Triebe des Tales zu betrachten, um zu sehen, ob [oder auch nicht] der Weinstock ausgeschlagen, ob die Granatbäume Blüten getrieben hätten — ich wußte nicht, daß mein Verlangen mich gesetzt hatte auf die Wagen meines edlen [willigen] Volkes. (Hohelied 6,11-12)

Er wusste nicht, ob die Früchte gereift wären und trotzdem begab Er sich in die Obhut Seines willigen Volkes. Würden sich Früchte des Glaubens finden lassen? Würde irgendjemand sich bereiterklären, dem Beispiel der selbstlosen Liebe von Jesus zu folgen? Gott gab Seinen Sohn, damit dies möglich wurde, und Er machte Sein eigenes Leben davon abhängig, ob Früchte gefunden werden könnten. Ist es dann verwunderlich, dass die Chorstimmen der Geliebten Jesu zurufen, sie sehen zu wollen?

Dreh dich, dreh dich, o Sulamit, dreh dich, dreh dich, daß wir dich betrachten! Was wollt ihr Sulamit betrachten wie den Reigen von Mahanaim [bedeutet: „zwei Heere”]? (Hohelied 6,13)

Etwas später im Hohelied bringt dann die Geliebte ihre Liebe zum Ausdruck:[8]

Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm! Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer unbezwinglich wie das Totenreich; ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des HERRN. Große Wasser können die Liebe nicht auslöschen, und Ströme sie nicht ertränken. Wenn einer allen Reichtum seines Hauses um die Liebe gäbe, so würde man ihn nur verachten! (Hohelied 8,6-7)

Wenn sich ihre Hände an Seinen Arm schmiegen und sie ihr Angesicht an Sein Herz drückt, dann kann man sich das hier bildlich so vorstellen, als ob jemand ein Signet in Ton drücken würde. Ihre Liebe ist gleich einem Siegel dargestellt, das so stark, wie der Tod und so glühend heiß, wie ein mit großen Wassermengen nicht auszulöschendes Feuer ist. Die gleiche Art von Sprache wird auch in Bezug auf den Zorn Gottes über die Ungerechten verwendet.[9] Anders ausgedrückt kann man sagen, dass ihre Liebe so stark wie der zweite Tod ist! Sie steht für Sein williges Volk – bereit, sein eigenes ewiges Leben aus Liebe zu geben! Sie verfügen über genau den Glauben, nach dem Jesus so ernstlich gefragt hat, ob Er ihn denn finden würde, wohlwissend, dass sogar der Vater selbst davon abhängig war!

Stell dir das einmal vor! Der Allmächtige selbst vertraut Sein eigenes Leben – in das die Existenz des gesamten Universums eingeschlossen ist – einem „Streitwagen” der Liebe von schwachen und irrenden Menschen an! Er vertraut darauf, dass sich in den Menschen der letzten Generation Seine eigene tiefe Liebe, so wie sie Jesus am Kreuz gezeigt hat, manifestiert. Gott ist wahrhaftig die Liebe und sie ist eine Quelle des lebendigen Wassers, das uns durch Seinen Sohn gereicht ist. Dieses Wasser erfrischt diejenigen, die durch Nachdenken über die Tiefe Seines Opfers das schätzen, was Jesus für sie getan hat. Dadurch erfahren sie Befreiung von der Knechtschaft der von ihnen gehassten Sünde und dieselbe Liebe beginnt, in ihnen aufzukeimen. Dies befähigt sie, dem Vater diese Liebe als Zeichen der Dankbarkeit und des Lobes wieder zurückzugeben. Sie haben diese Liebe, weil Gott sie zuerst liebte. Ohne Kosten und Mühen zu scheuen, wandeln sie in Seinen Wegen, weil sie Ihn mehr als alles andere liebhaben. Sein Gesetz ist ihnen in ihr Herz geschrieben. Sie haben den Glauben Jesu und singen das Lied Mose und des Lammes, weil sie ihrem Meister willig nachgefolgt sind, indem sie auch die bittere Neige des Heiligen Grals getrunken haben. Das alles ist das Ergebnis der Liebe des Vaters, die in Seinem Siegelring zum Ausdruck kommt.

Die Verlänge­rung der Tage und ein langes Leben

Hiskia benutzte während seiner Regierung zwei verschiedene Siegel, wobei er den Wechsel aufgrund eines sehr wichtigen Ereignisses in seinem Leben vollzog. Es war zu der Zeit, als er todkrank Gott seine Bitten vorbrachte und dieser ihm eine Verlängerung seines Lebens versprach.[10] Der am 2. Dezember gefundene spätere Siegelabdruck gehört in die Zeit nach seiner Heilung und deshalb weist Gott speziell auf dieses Ereignis in Seiner Botschaft an uns hin.

Die auf dem Siegelabdruck vom Ophel ersichtlichen Symbole weisen darauf hin, dass sie in den späten Jahren seines Leben gemacht wurden, als sowohl die königlich administrative Autorität als auch des Königs persönliche Symbole von einem geflügelten Skarabäus (Mistkäfer) – der im antiken Nahen Osten ein sehr bekanntes Symbol der Macht und Herrschaft war – zu einer geflügelten Sonne – ein ebenfalls im antiken Nahen Osten sehr verbreitetes und besonders von den assyrischen Königen verwendetes Motiv, das Gottes Schutz zum Ausdruck brachte und der Regierung ihre Legitimation und Macht verlieh – abgeändert wurden.[11]

Die Siegel des Königs HiskiaBeide Siegel von König Hiskia haben die gleiche Inschrift. (A) Das Motiv mit der geflügelten Sonne aus seiner späten Regierungszeit und (B) das ältere Skarabäus-Motiv.

Obwohl hier definitiv ägyptischer Einfluss vorliegt, war Hiskia ein eifriger Nachfolger Yahwehs und gewiss kein Sonnen-Anbeter. Wir müssen die Symbole so verstehen, wie Hiskia sie sah – nämlich so, wie sich Maleachi bezüglich der Sonne äußerte: „Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und Heilung [wird] unter ihren Flügeln [sein]; ...”[12] Er verwendete einfach ein übliches und weit verbreitetes Symbol einer geflügelten Sonne und schrieb dessen Bedeutung seinem Gott zu. Es ist wichtig, diese Symbole im rechten Licht zu betrachten, damit sie nicht in einem falschen Kontext gedeutet werden.

Die Sonne steht nicht nur für Gottes Fürsorge mit ihren wie ein Schirm oder Schild nach unten weisenden Flügeln, sondern Hiskia empfing mit Hilfe der Sonne auch ein Zeichen von Gott, dass er geheilt werden würde. So stellte für ihn die Sonne in zweierlei Hinsicht Gottes Schutz und Fürsorge dar.

Das auf beiden Seiten der Flügel verwendete Anch-Symbol war ein weiteres übliches ägyptisches Zeichen, das Leben repräsentierte. Die Verbindung beider Symbole, zwei Anchs und die schützende Sonne, samt ihren segnenden und fürsorgenden Strahlen, zeigen noch einmal den Bezug zu seiner Heilung auf.

Seine in drei Büchern der Bibel nacherzählte Ge­schich­te ist sehr bekannt. Gott ehrte Hiskia durch ein großes Sonnen-Zeichen – ein Zeichen des Lebens, das in einer großen „Uhr”, der Sonnenuhr von Ahas, sichtbar wurde – als Er den Schatten um 10 Grad rückwärtsgehen lies! Im Vergleich zum Beweggrund war es ein unverhältnismäßig grandioses Zeichen und das wiederum zeigt uns, dass es auf noch etwas viel Größeres hinweisen sollte! Die dem König von Gott erwiesene Ehre diente auch als Prüfung. Aus Stolz bestand sie Hiskia aber nicht und gab nicht Gott die Ehre, sondern verwies auf seine eigenen Leistungen, als wären sie vorzüglich gewesen. Trotzdem ist die Reue für seinen Stolz in den Schriften aufgezeichnet.[13] Die Wahrhaftigkeit seiner Reue wegen seines Stolzes kann man am Wechsel seines Siegels sehen, weil er sich nicht mehr mit dem alten Symbol, das auf seine eigene Macht und Herrschaft deutete, identifizierte, sondern sein späteres Siegel entwarf, um Gott mit ihm die Ehre zu geben und die von Ihm erhaltene Fürsorge und den Schutz anzuerkennen und seine Dankbarkeit für sein Leben auszudrücken. Nun hat Gott aber nicht nur seine Reue geehrt, indem Er durch Seine Himmlische Uhr im Orion auf diesen Fund verwies, sondern Er schließt die Lektion der Bescheidenheit und des Glaubens in die Botschaft mit ein, denn obwohl die 144.000 ein großes Werk vollbringen, ist es doch Christus, der durch sie wirkt, denn von sich aus können sie nichts tun.

Die Orion-Uhr weist nicht nur durch die Zeitangabe auf die Bulle hin, sondern die Symbole im Siegel selbst sind eng mit dieser Botschaft verbunden! Die Außensterne der Orion-Uhr werden in der Bibel durch vier Seraphim mit sechs Flügeln repräsentiert; zwei, um ihr Gesicht zu verhüllen, zwei, um die Füße zu verbergen und zwei ausgestreckte Flügel, um zu fliegen.[14] Deshalb kombiniert dieses Motiv die ausgestreckten Flügel der Seraphim mit den Sonnen im Orion, die in Wirklichkeit durch die Seraphim repräsentiert werden. Gemeinsam bilden sie ein Zeichen, das die Wichtigkeit der Zeitanzeige auf diese Botschaft hervorhebt.

Als ein Symbol des Lebens zeigt das Anch selbst auch auf diese Botschaft, denn in unserer modernen Welt von heute steht das aus der Biologie gut bekannte Symbol der DNA für das Leben. Wenn wir im normalen Sprachgebrauch von der „Orion-Botschaft” sprechen, sind nicht nur die Orion-Uhren gemeint, sondern der Begriff umfasst auch die Große-Sabbat-Liste, die ebenfalls als das Schiff der Zeit bekannt ist, und diese Liste weist viele symbolische Gemeinsamkeiten zur DNA auf![15]

Das Werk des Siegel­stechers

Ein antiker SiegelringObwohl der Siegelring Gottes keinem anderen gleicht, dient er doch dem gleichen Zweck, wie die realen Vorlagen. In der Bibel wird in symbolischer Form beschrieben, wie dieses spezielle Siegel entworfen wurde. Moses erhielt für die Herstellung der Kleider der Priester genaue Anweisungen und er wurde dreimal aufgefordert, Gravuren anzufertigen: „stich darauf mit Siegelstecherei.” [16] Die Ausdrucksweise ist sehr bedeutsam. Gott verwendet keine Worte ohne Zweck und Absicht. Gott hätte beispielsweise die Tiefe der Gravuren benennen können, aber Er entschied sich dafür, sie mit einem Siegel zu verknüpfen. Um Schriftzeichen auf einen Siegelring aufzubringen, ist es notwendig, eine tiefe Gravur vorzunehmen, damit das Siegel deutlich lesbar ist. Es wäre nicht ausreichend, einfach nur die Oberfläche des Siegelrings einzukerben, denn das wäre nicht tief genug, um das Siegel sichtbar auf den Ton, in den es gedrückt wird, zu übertragen. Durch die Verbindung der Gravuren für einen Siegelring mit der Anfertigung von Kleidern für den Priesterdienst verweisen die Schriften auf etwas Größeres: auf Gottes eigenes Siegel.

Zum Ephod eines Priesters gehört ein Brustschild mit zwölf Edelsteinen, in denen die Namen der Kinder Israels eingraviert waren – ein Name pro Stein. Die Kinder Gottes finden so ihre Repräsentation in der Nähe des Herzens und zwar jeder einzelne Stamm. Nur auf der Schulter des Priesters werden die Namen der Kinder Israels links und rechts auf zwei Edelsteinen gemeinschaftlich dargestellt, jeweils sechs Namen auf je einem Schulterstein. Gott zeigt uns durch die symbolische Darstellung der Kinder Israels auf beiden Schultern, dass Er es ist, der uns aufrechterhält und uns Kraft in Zeiten der Not gibt.

Normalerweise werden die zwölf Stämme Israels nicht in jeweils sechs Stämmen unterteilt; wir sehen jedoch das gleiche Muster bei den Schaubroten, die ständig im Heiligtum auslagen. Es gab zwölf Laibe ungesäuerten Brotes, die stets in zwei Stapeln zu je sechs Broten auf einem Tisch vor Gott auslagen und wöchentlich erneuert wurden. Das Brot stellt den Leib Christi dar – die Gemeinde – insbesondere aber die letzte Generation, die die Aufgabe der Gemeinde zum Abschluss bringt, so wie Paulus es beschrieb:

Die Schaubrote

Und Er hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer, zur Zurüstung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes des Christus, bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus. (Epheser 4,11-13)

Das Brot lag sichtbar vor Gott als Erinnerung an das Endergebnis der Erlösung: Diese Generation besitzt die Einheit des Glaubens und ist zur vollen Größe und Reife des Menschen in Christus herangewachsen, d. h. zur Christus-Ähnlichkeit, insbesondere hinsichtlich Seiner aufopfernden, selbstlosen Liebe. Die Schultersteine des Ephods repräsentieren ebenfalls die letzte Generation, die aus der Sünde von Christus erhoben und als Erstlingsfrüchte der Erlösung präsentiert werden. Das Gewicht der Sünden der Welt ruhte auf den Schultern von Christus, unserem Hohepriester, und die Last dieses Gewichtes wird durch diese von Ihm aufgerichteten Menschen mitgetragen, da sie sich zwischen Seinen Schultern und der Last befinden. Es geht hier nicht um ihre eigene Stärke, denn sie könnten nichts von Christi Last heben, aber sie sehen an sich selbst, was Er tun kann und dies ist ein notwendiger Bestandteil des Plans. Sie beweisen die Wirksamkeit von Christi Erlösung, und sie werden mit Ihm herrschen. Bedenke, als Israel seinen Namen erhielt, symbolisierte das Seinen Sieg durch die Inanspruchnahme der Macht Gottes durch den Glauben:

Da sprach er: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und Menschen gekämpft und hast gewonnen [überwunden]! (1. Mose 32,28)

Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mit meinem Vater sitze auf seinem Thron. (Offenbarung 3,21)

Die letzte Generation des geistlichen Israel hat die gleichen Charaktereigenschaften. Sie sind Überwinder – die Erstlingsfrüchte der Erlösung, die es dem Blut Christi, während sie auf Erden weilten, erlaubt haben, sie von der Sünde zu reinigen. Durch ihr Zeugnis bestätigen sie die Wirksamkeit des Erlösungsplanes. Das ist gängige Praxis in der analytischen Industrie. Wenn eine Charge von Proben analysiert wird, muss sie zur Kontrolle mit mehreren anderen vorbereiteten Proben (den Kontrollmustern) zusammen untersucht werden. Wenn sie die erwarteten Ergebnisse zeigen, dann weiß man, dass man den Ergebnissen der unbekannten Proben vertrauen kann. Ohne sie hätte man jedoch keinen Beweis dafür, dass die Analyse der unbekannten Proben gültig war und damit wären diese Ergebnisse nicht vertrauenswürdig. Die 144.000 sind diese erforderlichen Kontrollmuster, dass die Erlösung, die eine Vielzahl von „unbekannten Proben” bei der Auf­er­ste­hung enthält, ihren vorgesehenen Zweck erfüllt hat – nämlich die vollständige Befreiung des Individuums von der Sünde.

Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht. (Johannes 8,34)

Diese [die 144.000] sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm, und in ihrem Mund ist kein Betrug gefunden worden; denn sie sind unsträflich vor dem Thron Gottes. (Offenbarung 14,4-5)

Das dritte Element, das zur Ausrüstung der Bekleidung eines Priesters gehörte und in das etwas in Siegelschrift eingraviert wurde, war das goldene Stirnblatt an der Kopfbedeckung mit der Inschrift „Heilig dem Herrn”. Dies gilt auch für die 144.000, weil sie sich ganz Gott geweiht haben. Mit uneingeschränktem Vertrauen ist es ihr Wunsch, jedem Wort Jesu zu folgen und nicht von diesem Weg in die eine oder andere Richtung abzuweichen. Sie schließen sich dem Psalmisten an, der sagt:

Ich habe dich von ganzem Herzen gesucht; laß mich nicht abirren von deinen Geboten! Ich habe dein Wort in meinem Herzen geborgen, auf daß ich nicht an dir sündige. (Psalm 119,10-11)

Das Gesetz Gottes ist die Grundlage Seiner Regierung. Dies wird im Heiligtum dadurch veranschaulicht, dass es direkt unter Seinem Thron – dem Gnadenthron – aufbewahrt wird. Es ist allgemein in allen Provinzen Seines ganzen Reiches gültig und genau dieses Gesetz ist das zentrale Thema des großen Kampfes zwischen Satan und der Regierung Gottes. Das Königreich des Teufels besteht aus denjenigen, die dieses Gesetz missachten. Obwohl sie vorgeben, den Herrn zu lieben, so lieben sie doch nicht Seine Wesensart, noch respektieren sie die Autorität Seines Siegels, das – wie wir bereits gesehen haben – im Gesetz verankert ist. Andererseits liebt das Volk Gottes Seine Regierung und sie gedenken Seinem Gesetz und haben es in ihre Herzen und in ihren Sinn geschrieben. Die folgenden Worte drücken die Gefühle eines Menschen aus, der den Herrn kennt und liebt:

Ich hasse Lügen und habe Greuel daran; aber dein Gesetz habe ich lieb... Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben, und nichts bringt sie zu Fall. Ich warte auf dein Heil, o HERR, und erfülle deine Befehle. Meine Seele bewahrt deine Zeugnisse und liebt sie sehr. (Psalm 119,163.165-167)

Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen will, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und es in ihren Sinn schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; und es wird niemand mehr seinen Nächsten oder seinen Bruder lehren und sagen: «Erkenne den HERRN!» denn sie sollen mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken! (Jeremia 31,33-34)

Deshalb entspricht die Gravur an der Stirn “Heilig dem Herrn” dem kompletten Himmelreich – dem Territorium, in dem Sein Gesetz geschätzt und befolgt wird.

Kannst du verstehen, was das bedeutet? Das Siegel Gottes, wie es durch die Gravuren veranschaulicht wurde, beschreibt Sein Volk: Seine letzte Generation! Sie stellen Gottes lebendigen Tempel dar, in dem Er wohnt und durch den Sein Gütesiegel und Seine Autorität verliehen wird! Dieser Tempel wird während des Großen Tages des Herrn erbaut, wenn der Charakter Gottes, wie er in Seinem Siegel dargestellt wird, letztendlich in dieser Generation Seines Volkes völlig wiedergespiegelt sein wird!

Der Tag des Herrn

Als Serubbabel, der Stadthalter von Juda, die Grundsteinlegung für den neuen Tempel überwachte, sagte der Gott der Bibel:

Ich werde den Himmel und die Erde erschüttern; und ich werde Königsthrone umstoßen und die Macht der heidnischen Königreiche zertrümmern, und ich will die Streitwagen umstoßen samt ihren Besatzungen, daß Roß und Reiter zu Boden sinken und ein jeder umkomme durch das Schwert des anderen. An jenem Tag, spricht der Herr der Heerscharen, werde ich dich, Serubbabel, du Sohn Schealtiels, meinen Knecht, nehmen und dich wie einen Siegelring machen; denn dich habe ich erwählt! spricht der Herr der Heerscharen. (Haggai 2,21-23)

Diese Bibelverse deuten nicht nur auf die Zeit des ersten Advents Jesu, sondern beinhalten auch eine klare Anwendung für diese letzte Zeit. Die buchstäblichere Anwendung ist direkt mit der Zeit des Zorns Gottes verbunden – mit der Zeit, in der wir uns seit dem 25. Oktober 2015 befinden!

Siehe, der Tag des Herrn kommt, unbarmherzig, mit Grimm und Zornglut, um die Erde zur Wüste zu machen und die Sünder daraus zu vertilgen. Ja, die Sterne des Himmels und seine Sternbilder [Strongs: Orion] werden nicht mehr glänzen; die Sonne wird sich bei ihrem Aufgang verfinstern und der Mond sein Licht nicht leuchten lassen. Und ich werde an dem Erdkreis die Bosheit heimsuchen und an den Gottlosen ihre Schuld; und ich will die Prahlerei der Übermütigen zum Schweigen bringen und den Hochmut der Gewalttätigen erniedrigen... Darum will ich die Himmel erschüttern, und die Erde soll von ihrer Stelle aufschrecken, vor dem Zorn des Herrn der Heerscharen, und zwar am Tag der Glut seines Zorns. (Jesaja 13,9-11.13)

Sind dir die Worte Gottes aufgefallen, als Er sagte, dass der Tag (Jahr) des Herrn[17] eine Zeit ist, in der das Licht vom Orion aufhören würde zu scheinen? Physikalisch betrachtet ist die Lichtstärke, die uns vom Orion oder sogar von allen anderen Sternen her erreicht, eher schwach, also muss der Text geistlich interpretiert werden. Vom Orion her wird die Erde mit Seiner Herr­lich­keit erleuchtet, aber die Bewohner dieser Welt haben das Licht abgewiesen. Deshalb hat Er sie auch verlassen, damit sie nunmehr in der Dunkelheit wandeln.

Darin aber besteht das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, daß sie in Gott getan sind. (Johannes 3,19-21)

Als das Licht gegeben wurde, sollte es die Herzen von Gottes Volk überzeugen und sie auf Seine Rückkehr vorbereiten. Aber wie wenige haben diese Gelegenheit tatsächlich genutzt?! Jetzt wird denjenigen das Licht des Heiligen Geistes vorenthalten, die Ihn vorher zurückwiesen. Vorgeschattet durch die Sonnenfinsternis in der Mitte der prophetischen Blutmond-Tetrade, geben sogar die Sonne und der Mond, Gottes helle Lichter der Bibel und der Zeugnisse, ihren Schein nicht mehr! Obwohl die Worte noch verfügbar sind, hat sie der Geist der Erkenntnis verlassen, und obwohl sie mit großem Eifer suchen, werden sie das Licht nicht mehr finden...

...weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können. Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, so daß sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit. (“. Thessalonicher 2,10-12)

[Der Herr wird] einen Hunger ins Land senden; nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern danach, das Wort des Herrn zu hören. Da wird man hin und her wanken von einem Meer zum anderen und umherziehen vom Norden bis zum Osten, um das Wort des Herrn zu suchen, und wird es doch nicht finden [weil sie Ihn abwiesen, als Er noch zugegen war]. (Amos 8,11-12)

So wie Nebukadnezar seinen Verstand verlor und wie ein Tier lebte, so verliert die Menschheit ihre Vernunft, weil sie sich vom Geist der Erkenntnis abgewandt hat. Gott erniedrigte ihren Stolz, aber im Gegensatz zu Nebukadnezar bereuen sie nicht, weil sie es nicht mehr können. Ihr Leben ist mit nicht vergebener und unverzeihlicher Sünde beladen, weil sie keine Buße taten, als Jesus noch für sie Fürbitte erwirken konnte. Jetzt kann Er Sein Blut (ohne das es keine Vergebung geben kann) für jene nicht mehr geltend machen, denn Er hat das Heiligtum verlassen und wartet darauf, mit der Ernte Seines Volkes beginnen zu können, wie du es im nächsten Artikel lesen kannst.

Hier ist das standhafte Ausharren [Strongs: fröhliche (oder hoffnungsvolle) Geduld, Ausdauer] der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren! Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die zu mir sprach: Schreibe: Glückselig sind die Toten, die im Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihren Mühen; ihre Werke aber folgen ihnen nach. (Offenbarung 14,12-13)

Als Jesus seinen Fürsprachedienst einstellte, wurde für den Gerechten der Tod zum Segen, denn wenn er nicht standhaft genug wäre, um die große Prüfung, ohne in die Sünde abzugleiten, bestehen zu können, würde er sein ewiges Leben verlieren, da Sünde nun nicht mehr vergeben werden kann. Diejenigen allerdings, die den Glauben Jesu haben und Standhaftigkeit beim Halten der Gebote Gottes beweisen, wurden mit dem Siegel des lebendigen Gottes[18] ausgestattet, zuzüglich der „täglichen Ration” des Heiligen Geistes für sie zur Stütze, damit sie in der Zeit der Dunkelheit dafür bereit sind, die Rolle Seines Siegels zu übernehmen.

Ein lebendiger Siegelring

Im vorherigen Abschnitt sahen wir, wie Serubbabel dazu erwählt wurde, wie ein Siegelring Gottes zu sein. Dies stand im Zusammenhang mit der Grundsteinlegung des Tempels, dessen Herr­lich­keit den von Salomos Tempel bei weitem übertraf, da Jesus, der Sohn Gottes im Fleisch, in seinen Mauern wandelte. Dies beinhaltet auch eine Parallele für unsere Zeit. Der Tempel aus Hesekiels Vision, der nie real auf der Erde errichtet wurde, ist ein Symbol für den geistlichen Tempel der 144.000, dessen Grundstein durch die Botschaft vom Orion gelegt wurde. John Scotram war das auserwählte Werkzeug, um die Legung dieses Grundsteins zu überwachen und wie ein Siegelring zu wirken. Die restlichen Glieder der 144.000 sollen ebenfalls als Siegelringe dienen.

Wie aber verwendet Gott Seinen lebendigen Siegelring? Wie bereits erwähnt, wurde ein Siegel in der Antike dazu verwendet, das Eigentum und die Autorität zu erklären. Gott gebraucht Sein Volk für beide Zwecke. Er begründet Seine Autorität durch es. Da die 144.000 die Erstlingsfrüchte sind, die den Erlösungsplan bestätigen, sind sie auch das Siegel der Zusicherung, dass die Erlösten rechtmäßig Kinder Gottes genannt werden dürfen. Dieses Konzept ist ein wenig schwierig zu verstehen und deshalb werde ich das nun näher erklären.

Erinnere dich daran, dass alle Menschen gesündigt haben und der Teufel deshalb einen Anspruch auf jeden Menschen hat, von Adam an, bis zu dir selbst. Die einzige Ausnahme stellt Jesus Christus dar, der sündlos blieb. Satan betrachtet die Sünder als Untertanen seines Königreichs und er wacht eifersüchtig darüber, niemanden zu verlieren, der einmal sein eigen war. Diejenigen, die mit der Liebe zur Wahrheit gesegnet wurden, dass sie durch die Gnade Christi gerettet werden können, müssen ein echtes Zeichen der Autorität Gottes vorweisen können, das sie als Sein Eigentum kennzeichnet und zwar ein Zeichen, das nicht angefochten werden kann! Die 144.000 sind der lebende Beweis von Gottes Autorität, einen Wahrheitsliebenden als Sein Eigentum beanspruchen zu können.

Gottes Vorsehung für die Gemeinde war es, zum Ebenbild Christi heranzuwachsen,[19] aber nicht alle Erlösten erreichten im Laufe der Ge­schich­te diesen Maßstab und konnten die Sünde vollständig überwinden. Vielmehr hatten sie den Glauben an den Plan Christi, der sie zu diesem Punkt bringen würde, falls die Zeit es ermöglichen würde. Dieser Glaube besteht aus zwei Elementen. Erstens ist es der Glaube an das vollkommene Opfer Christi, ohne das kein Fleisch gerettet werden könnte. Aber es ist auch der Glaube, dass dieses vollkommene Opfer Frucht auf der Erde hervorbringen würde. Während die 144.000 nichts tun können, um einen Menschen zu retten, tun sie, was Christus selbst nicht tun konnte: sie beweisen, dass Menschen, die einmal in der Sünde gefangen waren, diese Sünde tatsächlich überwinden und ein christusähnliches Leben im Fleisch inmitten einer beschmutzten und außerordentlich sündigen Welt leben können.

Es ist eine Sache, in einer himmlischen Atmosphäre zum Charakter Christi heranzuwachsen, in der alle Dinge dieses Wachstum unterstützen – so wie es die meisten der Erlösten tun werden – aber es ist eine ganz andere Sache, zur vollkommenen Größe Seiner Statur gegen den Strom der Bosheit und des Anpassungsdrucks in der Welt heranzuwachsen. Die 144.000 kommen aus der schwächsten, am meisten degenerierten und gebrechlichsten Generation, aber sie haben die Liebe zur Wahrheit, wie alle Kinder Gottes, und Christus beglaubigt ihnen, dass ihre Liebe ausreichend ist, alle Hindernisse zu überwinden. Sie sind der Beweis dafür, dass alle Menschen aus allen Zeitaltern, die die Liebe zur Wahrheit hatten, dann, wenn ihnen nur genügend Zeit und Licht gegeben worden wäre, zum selben Punkt des Sieges gelangt wären. Sie beweisen, dass alles, was für die Wirksamkeit der Erlösung notwendig ist, die über allem stehende Liebe zur Wahrheit ist, bzw. das Verlangen, christusähnlich zu sein, denn ihr Sieg über die Sünde, wurde allein durch den Glauben ohne irgendeinen anderen Vorteil oder Begleitumstand errungen.

Jesus nimmt ihre Liebe – und ihre Bereitschaft, Ihn an die erste Stelle zu setzen, koste es, was es wolle – und lässt Seinen Geist in ihnen wohnen. Mit Seinem Geist in ihnen hält Er sie aufrecht, sodass sie im Stande sind, in der Plagenzeit, allen Widrigkeiten und Umständen zum Trotz, ohne Sünde zu bestehen. Der Teufel hingegen verwendet die Widrigkeiten und Umstände gegen sie, um sie zu verlocken, sich vom Pfad des Lebens abzuwenden und verspricht ihnen angenehmere Verhältnisse.

Weil er sich an mich klammert, darum will ich ihn erretten [von der Sünde]; ich will ihn beschützen, weil er meinen Namen kennt. Ruft er mich an, so will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn befreien und zu Ehren bringen. Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil! (Psalm 91,14-16)

Gott wird nicht zulassen, daß einer seiner treuen Diener allein gelassen wird, um gegen große Übermacht zu kämpfen und überwunden zu werden. Er bewahrt als einen köstlichen Edelstein einen jeden, dessen Leben mit Christo in ihm verborgen ist. Von einer jeden solchen Seele sagt er: „Ich ... will dich, wie einen Siegelring halten; denn ich habe dich erwählt.” {DE 414.2} [20]

Der Reinigungsprozess ist sicherlich nicht angenehm, aber trotz der Qualen, wenn man eine Liebe zur Wahrheit hat, die größer ist, als alles andere, und man der Liebe Gottes erlaubt, frei zu fließen, wird diese Erfahrung gesegnet werden, wie schlimm es auch immer kommen mag. Gott kann diese Reinigungsarbeit vollbringen, wenn wir Seiner Liebe einfach erlauben, unseren Stolz und unseren Widerstand hinweg zu waschen.[21]

Das Wachen auf Sein Kommen

Durch die Enthüllung des Fundes eines quadratzentimetergroßen antiken Zeugnisses an einem Tag, auf den Er eine besondere Segnung legte, sehen wir, wie der Herr die Ge­schich­te von Hiskias Heilung und das Zeichen der rückwärtsgehenden Sonne dazu verwendet, um auf den großen Höhepunkt der Ge­schich­te hinzudeuten, an dem die Erstlingsfrüchte der Erlösung endlich reifen und ihren süßen Duft verbreiten. Sogar der Ursprung des Artefakts weist eine Parallele zu dieser Botschaft auf!

Die Bulle wurde ursprünglich dazu verwendet, ein Dokument zu versiegeln, das auf Papyrus geschrieben war. Anschließend wurde es gerollt und mit einer dünnen Schnur gebunden, deren feine Markierungen auf der Rückseite der Bulle zu erkennen sind... die Bulle König Hiskias wurde in einer Müllhalde entdeckt, die während oder kurz nach der Zeit Hiskias angelegt wurde und stammte aus einem königlichen Gebäude, das offensichtlich als Nahrungsspeicher genutzt wurde. [22]

Eine legitime Verkündigung der Wieder­kunft Christi könnte nicht ohne ordnungsgemäße Autorität erfolgen. Der Orion ist das mit sieben Siegeln versiegelte Dokument, das aus einem königlichen Gebäude stammt (Orion, dort wo der König wohnt) und das zur Aufbewahrung von Nahrung dient (geistliche Speise: die tiefgründige Botschaft vom Orion). Aber ähnlich wie Hiskias Siegel wurde diese Botschaft von der Mehrheit in der Welt, die ihren enormen Wert nicht erkannte, auf den Müll geworfen.

Entgegen der landläufigen Meinung sagt die Bibel gar nicht, dass niemand jemals die Zeit Seiner Wieder­kunft wissen wird. Jesus sagte, dass es zu Seiner Zeit, als Er auf der Erde war, nicht bekannt war und auch niemand zu wissen brauchte, aber Sein Rat zu wachen, weil wir die Stunde nicht wissen, sollte besser so verstanden werden, dass wir wachen sollen, um die Stunde Seines zweiten Kommens zu erfahren, sobald sie offenbart wird! Dies wird klar durch Jesu Botschaft an die Gemeinde von Sardes zum Ausdruck gebracht:

Wenn du nun nicht wachst, werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht merken, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. (Offenbarung 3,3)

Jesus macht einen Unterschied zwischen denen, die wachen und denen, die das nicht tun. Indem es heißt, wenn wir nun nicht wachen, wird Er wie ein Dieb über uns kommen und wir werden die Stunde Seines Kommens nicht wissen, bedeutet im Umkehrschluss, wenn wir aber wachen, wird Er nicht wie ein Dieb über uns kommen und wir werden die Stunde Seines Kommens sehr wohl wissen. Eine „Stunde” ist die exakteste Zeitangabe in der Bibel. Wenn Er gewollt hätte, dass wir nur die allgemeine Jahreszeit anhand der Zeichen der Zeiten wissen sollten, wie viele meinen, dann hätte Er solch einen exakten Zeitbegriff an dieser Stelle nicht gebraucht.

Mit der Zeit des Wachens verhält es sich ähnlich, als wenn man auf eine angekündigte Lieferung wartet. Wenn man die Informationen der Nachverfolgung abfragt und den Hinweis: „Auf dem Wege der Auslieferung” bekommt, dann weiß man noch nicht, ob die Sendung am Morgen, Mittag oder Abend ausgeliefert wird! Mehrere Male bat ich darum, dass der Fahrer mich kurz vor der Auslieferung anruft, damit ich ihn am Übergabeort erwarten könnte. Bei solchen Anlässen würde ich also wachen, um den Anruf nicht zu verpassen und so kann ich die Zeit nutzen, mich für das Treffen vorzubereiten. Gleichermaßen verhält es sich mit Jesus. Achte darauf, wie Er es erklärt:

Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater. Habt acht, wacht und betet! Denn ihr wißt nicht, wann die Zeit da ist. Es ist wie bei einem Menschen, der außer Landes reiste, sein Haus verließ und seinen Knechten Vollmacht gab und jedem sein Werk, und dem Türhüter befahl, daß er wachen solle. So wacht nun! Denn ihr wißt nicht, wann der Herr des Hauses kommt, am Abend oder zur Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen; damit er nicht, wenn er unversehens kommt, euch schlafend findet. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wacht! (Markus 13,32-37)

Genauso, wie ich nicht wusste, wann der Anruf des Auslieferungsfahrers während des Tages zu erwarten war, so wusste die Menschheit nicht, wann die Botschaft von Jesu Wieder­kunft zu erwarten war, aber sie konnte zumindest wissen, dass sie zeitlich nahe ist. Im Gleichnis befahl Jesus dem Hausdiener wachsam zu sein. Der Hausdiener war der Türhüter und er sollte nach einem Boten Ausschau halten! Dies kommt im Gleichnis von den zehn Jungfrauen dadurch ganz klar zum Ausdruck, indem ein Bote verkündigt, dass der Bräutigam kommt:

Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht aus, ihm entgegen! (Matthäus 25,6)

Der Bote trägt die Autorität desjenigen, der ihn gesandt hat. Im Falle einer königlichen Verkündigung würde sie durch des Königs Siegelring gesiegelt werden, wodurch die Menschen sicher sein können, dass sie authentisch ist. Bei der Verkündigung von Jesu Wieder­kunft muss die Autorität vom Vater ausgehen, denn Jesus sagt, dass Zeit und Stunde in der Macht des Vaters liegen.[23] Die frohe Botschaft vom Kommen des Reiches Gottes ist bereits da und Gott hat diese Botschaft mit Seinem eigenen Siegelring im Orion gesiegelt!

Und dieses Evangelium [die frohe Botschaft] vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen. (Matthäus 24,14)

Ein Zeuge dient der Beweisführung. Dadurch, dass sich immer größere Berge von Beweisen anhäufen und zeigen, dass wir uns in der Zeit der letzten Ernte befinden, wird die Aufmerksamkeit von einer immer breiteren und umfassenderen Schicht von Menschen erregt, bis die Beweise so unverwechselbar klar sind, dass jeder vernunftbegabte Mensch auf diesem Planeten erkennt, dass es die Zeit des Endes der Welt ist „und dann wird das Ende kommen.” Die Frage, die du dir selbst stellen solltest, ist, in welche Ernte du gesammelt werden wirst? Wirst du mit dem Unkraut gebunden, das verbrannt wird, oder wirst du mit dem guten Weizen in die Scheune gesammelt?

Laßt beides miteinander wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, daß man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!

...die Ernte ist das Ende der Weltzeit; die Schnitter sind die Engel. Gleichwie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt, so wird es sein am Ende dieser Weltzeit. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden alle Ärgernisse und die Gesetzlosigkeit verüben aus seinem Reich sammeln. (Matthäus 13,30.39-41)

Es nimmt einige Zeit in Anspruch, das Getreide zu sortieren und zu ernten. Das Ende der Welt ist eine Zeitspanne und nicht nur ein Moment. Als Jesus das himmlische Heiligtum verließ, um Seine königlichen Gewänder anzulegen und gekrönt wurde, begann die Zeit des Endes der Weltzeit. Bald beginnt die Zeit der Ernte – wenn das Korn herangereift ist und das gute Getreide vom hochmütigen Unkraut getrennt wird. Im nächsten Teil dieser Artikelserie wirst du entdecken, wie dieses Thema in der Offenbarung wiederholt wird und sich wunderbar in den „Ende-der-Weltzeit-Zyklus” der Orion-Uhr (den Plagen-Zyklus) einpasst.

Eine Offenbarung der Zeit

Vor nicht allzu langer Zeit entdeckten wir eine einfache Uhr in der Ge­schich­te von Hiskias Genesung und dem Zeichen in der Sonne. Im Artikel Im Schatten der Zeit nannten wir sie die Reformations-Uhr, weil sie die Zeit der großen Reformation der Kirche am Beginn der Moderne umspannt und die letzte Phase dieser Reformation hervorhebt, welche die große Adventbewegung des 19. Jahrhunderts war und in der jetzigen Zeit in der Vollendung der Reformation von der Sünde gipfelt.

So nahm Gott ein kleines Tonsiegel, das Hiskias Dankbarkeit für die empfangene Heilung zeigt, und machte daraus ein Zeichen der Botschaft für die Heilung von der Sünde, die die gesamte Menschheit durch alle Zeiten hindurch überspannt! Diese einfache Uhr gibt uns ein Maß für die Verkürzung der Zeit des Endes, wie Jesus sagte, dass es geschehen müsste:

Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden. (Matthäus 24,22)

Das wertvolle Geschenk des Verständnisses der Zeit, welches Gott allen gegeben hat, die es durch dieses Missionswerk empfangen wollen, enthüllt viele Dinge und beantwortet viele der tiefen Fragen, die sich die Menschen seit geraumer Zeit stellen. Gott hat das nicht getan, um lediglich unsere Neugierde zu befriedigen, sondern um wichtige Lehren zu geben. Die Orion-Botschaft setzt mit all ihren zeitlichen Komponenten einen Zeitrahmen von der Schöpfung bis zum zweiten Kommen, in den die biblische Chronologie in großartiger Weise hineinpasst und jeden christlichen Chronologisten vor Neid erblassen lassen sollte.[24]

Aber die Orion-Zeitlinie ist nicht die einzige Zeitlinie auf der Skala der gesamten Weltgeschichte! Übt bitte Nachsicht mit mir, wenn ich – um das Konzept zu festigen – wiederhole, was hier vormals schon etwas detaillierter präsentiert wurde. Petrus warnte vor den Spöttern, die in den letzten Tagen kommen und das Versprechen von Jesu Wieder­kunft leugnen würden.

Und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Ankunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Schöpfung an. (2. Petrus 3,4)

Seine Aussage über ihr Ende gibt uns eine Zeitspanne für das Gericht an den Gottlosen:

Die jetzigen Himmel und die jetzige Erde aber sind durch dasselbe Wort aufbewahrt und für das Feuer aufgehoben zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen. Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, dass beim Herrn ein Tag ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen. (2. Petrus 3,7-9)

Der Unwille Jesu, dass irgendjemand wegen seiner Sünden verloren gehen sollte, führte zum ersten Opfer am Tor von Eden, dem Garten Gottes, welches das Opfer unseres Erlösers viertausend Jahre später vorausschattete! Das Verhältnis der Zeit, welches Petrus hier etabliert, ist, dass tausend Jahre einem Tag entsprechen und er sondert einen Tag von den restlichen ab, indem er sagt:

Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; an ihm werden die Himmel mit gewaltigem Geräusch vergehen, die Elemente aber werden im Brand aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr im Gericht erfunden werden. (2. Petrus 3,10)

Jetzt frage ich, welcher Tag ist der Tag des Herrn? Die Antwort liegt nicht in der Tradition, sondern in der Bibel:

Aber der siebte Tag ist Sabbat für den HERRN, deinen Gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun... (2. Mose 20,10)

Nur ein Tag wird als der Tag des Herrn bezeichnet und er von der restlichen Woche als ein Tag der Ruhe unterschieden. Aber nicht allein das, denn der Sabbat wird auch mit der versprochenen Ruhe von unseren irdischen Werken, sobald wir ins himmlische Kanaan eingehen, assoziiert:

bestimmt er wieder einen Tag, ein „Heute”, und sagt durch David nach so langer Zeit, wie vorhin gesagt worden ist: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!” Denn wenn Josua sie in die Ruhe gebracht hätte, würde er danach nicht von einem anderen Tag geredet haben. Also bleibt noch eine Sabbatruhe dem Volk Gottes übrig. Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken wie Gott von seinen eigenen. Lasst uns nun eifrig sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams falle! (Hebräer 4,7-11)

Somit ist klar, dass die Sieben-Tage-Woche, die im siebenten Tag, welcher der Tag des Herrn ist – Seinem Sabbat der Ruhe – gipfelt, die Zeitspanne ist, welche Petrus identifiziert. Sechs tausendjährige Tage der Arbeit sind vor dem Tag des Herrn gegeben, wenn Gottes Volk endgültig in Seine Ruhe eingehen wird. Deshalb verstehen wir, dass sechstausend Jahre für die Arbeit gegen die Sünde zugewiesen sind, bevor Jesus kommt und uns die Ruhe schenkt.

Nun ist das Wort Gottes keine Aneinanderreihung zufälliger Ausdrücke, sondern eine scharfe und unterscheidende Waffe:

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. (Hebräer 4,12)

Wie vorsichtig und respektvoll sollten wir es also behandeln?! Wenn wir das tun und die sechstausend Jahre der Arbeit gegen die Sünde ernst nehmen, anstatt anzunehmen, dass es ein zufälliger Ausdruck ist, dann entdecken wir einen versteckten Schatz! Ohne hier ins Detail über die numerische Symbolik zu gehen, möge der Hinweis genügen, dass die sechs Jahrtausende in jeweils vier und zwei eingeteilt sind. Der sie trennende Zeitpunkt ist das Jahr 31 n. Chr., in dem unser Herr gekreuzigt wurde.[25] Einmal mehr werden wir daran erinnert, dass am Brennpunkt aller Zeitlinien Gottes das Opfer unseres Erlösers steht. Er ist das Zentrum der Aufmerksamkeit aller Zeitalter. Als die Sünde in die Welt eintrat, wurde das Opfer versprochen; nach vier Jahrtausenden wurde das Opfer realisiert; nach zwei weiteren Jahrtausenden wird die Frucht dieses Opfers geerntet; und am Höhepunkt der Jahrtausendwoche nach den tausend Jahren Ruhe im Himmel, wird die Sünde ausradiert und das Versprechen der Befreiung von ihr komplett erfüllt sein!

Und hier kommt die einfache Berechnung: Das Jahr, in welchem der Herr erwartet werden sollte, um die Frucht Seines Opfers bei Seiner Wieder­kunft zu ernten (wenn die Zeit nicht verkürzt wäre), wäre zweitausend Jahre nach der Kreuzigung bzw. im Jahr 2031 n. Chr. Wie wir bereits zuvor ausgeführt haben, erhält die Verkürzung der Zeit ein Maß durch die Lebensverlängerung Hiskias! Sein Leben wurde nämlich ebenfalls verkürzt und fünfzehn Jahre wären ihm weggenommen worden. Deshalb ist das wahre Jahr von Jesu Wieder­kunft nicht 2031 n. Chr., sondern fünfzehn Jahre früher im Jahr 2016 n. Chr.!

Wie wir es von unserem erstaunlichen Gott erwartet haben, steht das in perfekter Harmonie mit Seinen anderen Uhren! Der letzte Tag der jüdischen Feste ist der achte Tag des Laubhüttenfestes, welcher auch der Große Letzte Tag oder Schemini Atzeret genannt wird. Es ist der Festtag, der Jesu Wieder­kunft nach einer langen Wanderung[26] prophezeite und deshalb können wir auf sehr einfache Weise den exakten Tag, an welchem der Herr wiederkommen wird, feststellen. Dieser Tag beginnt mit Sonnenuntergang am 23. Oktober 2016 und die 24 Stunden dieses Tages werden ihrem Namen gerecht, denn dieser Tag ist wirklich groß, denn „er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben.”[27] Während die Erde sich einmal um sich selbst dreht, wird jedes Auge den König der Könige geschaut haben. Die gerechten Toten werden auferweckt und die 144.000 werden mit ihnen in die Wolke eintreten, um Ihn als Ihren Erlöser von einem Planeten, der von Sünde überwältigt ist, willkommen zu heißen, während die Bösen, die bis dahin übrigbleiben, bei Seinem Kommen an diesem Tag vernichtet werden.

Dies ist der zweite Zeuge[28] für die 372 Tage spezieller Rationen des Heiligen Geistes, die durch eine Studie der Bedeutung und Zählweise der Heilig­tums­opfer entdeckt wurden und die die anderen Uhren direkt mit dem Tag des zweiten Kommens verbinden.

Wie viele derjenigen, die vorgeben, auf Sein Kommen zu warten, hoffen auf einen Jesus, den die Bibel so nicht beschreibt – einen, der in Sünden lebende Sünder akzeptiert?! Oh nein. Derjenige, der denkt, dass er den Herrn bei Seiner Rückkehr in Frieden sehen wird, währenddessen er in Sünde lebt, wird bitter enttäuscht werden.

Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen. (Offenbarung 1,7)

Wie wenige haben den Rat an die Hebräer beachtet, die Herzen nicht zu verhärten, wenn Seine Stimme hörbar wird? Hast du Seine Stimme in dieser Botschaft gehört, ohne dich gegen Seine Korrekturen verhärtet zu haben? Hast du über deine eigene Sünde geseufzt und geklagt, um dem Herrn den Weg zu bereiten, dich von ihr zu befreien? Wenn du das Licht siehst, das sich von den Facetten des wunderschönen Juwels der Zeit wiederspiegelt, beeile dich und trinke von der Quelle des Lebens, weil der Große Letzte Tag nur Monate entfernt ist und du noch EINE MENGE zu lernen hast!

Eine kleine Zeit

Wir beginnen den Jahrtausend-Sabbat der Ruhe in Christus! Für nahezu sechstausend Jahre hat die Welt unter der Last der Sünde gelitten, aber am Kreuz wurde der Weg der Erlösung bereitet und in diesem Jahr des Höhepunkts der Ge­schich­te verfügt Er endgültig über eine Generation, die in diesem Weg, unwillig der Sünde nachzugeben, gehen wird. Auf das hat Er immer gewartet! In wenigen Monaten wird Er die Weizenernte gesammelt und die Trauben des Zorns zerquetscht haben; der Teufel wird gebunden werden und für tausend Jahre niemanden mehr haben, den er verführen kann. Aber dann wird er losgebunden und die Bösen werden auferweckt, um wieder „für eine kleine Zeit” verführt zu werden. Höre die biblische Erzählung über den Teufel:

Und er [ein Engel] ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre und warf ihn in den Abgrund und verschloss ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muss er losgelassen werden eine kleine Zeit.

[Im Himmel während der tausend Jahre.]

Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre.

Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig [beachte, dass sie tot aber nicht in der Hölle sind], bis die tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auf­er­ste­hung [der gerechten Toten]. Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auf­er­ste­hung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis und wird ausziehen, zu verführen die Völker [die nach den tausend Jahren auferweckt wurden] an den vier Enden der Erde, Gog und Magog, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer. (Offenbarung 20,2-8)

Am Ende des Millenniums wird Satan „eine kleine Zeit” losgelassen werden. Dieser Ausdruck wird nur an drei weiteren Stellen des Neuen Testaments gebraucht (alle stammen vom Apostel Johannes; Strongs Nummern sind G3398 und G5550) und alle beziehen sich auf dieselbe Zeitdauer! Die ersten beiden Male kommt er im Evangelium des Johannes vor:

Da sprach Jesus zu ihnen: Ich bin noch eine kleine Zeit bei euch, und dann gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat. (Johannes 7,33)

Da sprach Jesus zu ihnen: Es ist das Licht noch eine kleine Zeit bei euch. Wandelt, solange ihr das Licht habt, damit euch die Finsternis nicht überfalle. Wer in der Finsternis wandelt, der weiß nicht, wo er hingeht. (Johannes 12,35)

Beide beziehen sich auf die Zeitdauer des Dienstes Christi auf Erden, welche dreieinhalb Jahre betrug. Das andere Vorkommen finden wir in der Offenbarung. Dort wird Bezug auf die symbolischen Seelen unter dem Altar genommen:

Und als es das fünfte Siegel auftat, sah ich unten am Altar die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen. Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? Und ihnen wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen müssten noch eine kleine Zeit, bis vollzählig dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch noch getötet werden sollten wie sie. (Offenbarung 6,9-11)

Wie wir in der Orion-Präsentation[29] erklärt haben, bezieht sich diese Zeit auf das Gericht an den Lebenden, von dem gezeigt wurde, dass es ebenfalls dreieinhalb Jahre dauert! Von daher können wir mit Sicherheit schlussfolgern, dass sich dieser Ausdruck speziell auf diese Zeitperiode bezieht. Nebenbei, diese Zahl selbst ist die Hälfte von sieben, die Zahl der Vollendung. Deshalb repräsentiert sie ein unvollständiges Werk! Viele behaupten, dass Christus „alles am Kreuz getan hat”, aber das ist nicht die ganze Wahrheit! Er schloss das Werk, das Ihm Gott auf Erden zu tun gab, zwar vollständig ab, aber Er wartete auf die andere Hälfte, die die sieben Jahre vervollständigen würde. Die letzten dreieinhalb Jahre des Gerichts waren die andere Hälfte: das Werk des Heiligen Geistes, die 144.000 zu finden und mit dem Siegel des lebendigen Gottes zu versiegeln.

Der große Kampf geprägt in Zeit

Der Kampf zwischen Christus und Satan ist in den Zeitlinien des Orion und der Millenniumswoche abgebildet. Das sind zwei Zeitlinien, die den ganzen Weg vom Garten Eden an, bis zum Ende des Millenniums reichen, während dem die Gerechten mit Christus im Himmel regieren und die Bösen in ihren Gräbern ruhen.[30] Die Woche des Millenniums dauert exakt 7.000 Jahre und beginnt mit dem Aufkommen der Sünde in der Welt, während die Orion-Zeitlinie ein wenig länger dauert und mit der Erschaffung des Menschen beginnt und 7056 Jahre dauert. Ein Orion-Jahrtausend ist somit 1.008 Jahre lang[31] und so ergeben die sieben Jahrtausende bei dieser Skala 7 × 1.008 = 7.056 Jahre. Beginnend mit der Schöpfung im Jahr 4.037 v. Chr. bringen uns 7.056 Jahre bis ins Jahr 3.020 n. Chr. Andererseits beginnt die 7.000-Jahr-Zeitlinie im Jahr 3.970 v. Chr., exakt 4.000 Jahre vor der Kreuzigung Christi, und endet im Jahr 3.016 n. Chr., die 15 Jahre Zeitverkürzung schon einberechnet.

Der große Kampf im Laufe der Zeit

Beide sind Gottes Zeitlinien, aber eine (die 7.056-Jahrwoche der Zeit im Orion) hebt die Werke des Geistes Gottes hervor, während die andere (die 7.000-Jahrwoche des Millenniums) die Werke des Geistes des Teufels zeigt. Die Orion-Zeitlinie beginnt mit der Schöpfung, als der Geist Gottes Adam eingehaucht wurde und er zu einer lebendigen Seele wurde. Auf der anderen Zeitlinie kam der Beginn nach sechsundsechzig Jahren und sechs Monaten, als Satan, im Körper der fliegenden Schlange, es zustande brachte, das heilige Paar von Eden in seinen Schmutz der Sünde zu ziehen. Dies war der Beginn des Zerstörungswerks des unheiligen Geistes Satans, dessen Hass auf Gottes Gesetz in der Zahl 666 ausgedrückt ist, der Zahl Adams,[32] als er in Sünde fiel.

Am Ende des Großen Zyklus des Orion ist die Geburt des Sohnes Gottes markiert. In Ihm wohnte der Geist Gottes vom Mutterleib an. Das war Gottes Antwort auf das Erscheinen der Sünde: Er ließ Seinen Sohn als Erlöser erscheinen! Demgegenüber wurde der Geist des Hasses von Satan am Kreuz offenbar, als das nicht gefallene Universum klar das Ausmaß der Verderbtheit, zu dem die Sünde führt, sehen konnte. Satan hasst Christus so sehr, dass er keine Mühen scheute, den Sohn Gottes tot zu sehen. Sein Hochgefühl war es, Jesus am Kreuz hängen zu sehen, überall blutend und in physischer Qual (obwohl Seine größere Qual geistlicher Natur war). Satans Niederlage aber wird in einem leeren Kreuz gesehen, das auf die Auf­er­ste­hung Christi deutet. Ob jemand das Kreuz einen Fehler nennt[33] oder einen Sieg, hängt davon ab, ob man Jesus daran hängen sieht, oder ob man versteht, dass Er von den Toten auferstanden ist und sich jenseits des Zugriffs des Todes befindet.

Der nächste Zeitpunkt, der markiert ist, war das Ende des Gerichts an den Toten im Jahre 2012. Weil Jesus von den Toten auferweckt wurde und den Heiligen Geist in die Welt sandte, kann der Erfolg des Kreuzes an der Reife derer gesehen werden, die den Geist erhalten und Jesus folgen und sogar ihre ewigen Leben geben würden, wenn dies notwendig wäre. Wenn Satan aber Gott so sehr hasst, dass er Ihn tot sehen möchte, können wir sicher sein, dass er die 144.000, die gleichen Charakter zeigen, genauso vehement hasst! Wenn er die Gelegenheit hätte, würde er die ganze Welt zerstören, nur um sie durch ihren Tod daran zu hindern, ihr Zeugnis zu geben! Und das ist exakt das, was er versuchen wird! Die Offenbarung beschreibt das Loslassen der Winde des Krieges, der zu einer großen Zeit der Trübsal auf der Erde führen wird. Sie zeigt uns sogar, dass es einige geben wird, die – inspiriert vom Geist der Zerstörung Satans – die ganze Erde in ihrer Wut zerstören! Zur selben Zeit dient ihre Zerstörung der Erde (welche nichts anderes als eine Selbst-Zerstörung ist) als Gottes Zorn gegen die Sünde:

Und die Völker sind zornig geworden; und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und zu vernichten, die die Erde vernichten. (Offenbarung 11,18)

Jesus, vorausschauend auf diese furchtbare Zeit der Trübsal, bemerkt, dass es um der Auserwählten willen nötig ist, dass Er die Zeit verkürzt, was den Schluss zulässt, dass sie tatsächlich das Ziel der Zerstörung sind. Denn wenn Gott kein zeitliches Limit setzen würde, hätte der Teufel sicherlich Erfolg in seiner Mission der Vernichtung der 144.000 Auserwählten! Achte gut darauf, dass es einmal mehr die Zeit ist, die bei ihrer Errettung eine Rolle spielt! Siehst du die Wichtigkeit, die Zeit, in der wir leben, zu verstehen?

Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt. (Matthäus 24,21-22)

In jeder der Markierungen sehen wir zuerst den Geist Gottes am Werk, dicht gefolgt vom zerstörerischen Werk des Geistes Satans. Dankenswerterweise sind die letzten Markierungen der Zeitlinie – das Paar, das nach dem Millennium kommt, in dem Satan gebunden ist – vertauscht! Wenn der Herr die Bösen auferweckt, was anzeigt, dass das Leben, das Er durch Seinen Tod und Seine Auf­er­ste­hung erworben hat, auch ihnen gegeben ist, wird der Geist das Hasses und der Zerstörung völlig von ihnen Besitz ergreifen, während sie zur Schlacht versammelt werden. Anstatt dankbar das Leben zu empfangen, wählen sie einen Kurs der Selbstzerstörung! Dann wird Gott, der der Anfang und das Ende ist und das Ende von Anbeginn der Schöpfung durch den Orion verkündigt hatte, nach Satans letztem Akt einen endgültigen Schlussstrich ziehen.

Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis und wird ausziehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde, Gog und Magog, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer. Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie. (Offenbarung 20,7-9)

Für dreieinhalb Jahre wird Satan, der dieses Mal als Prinz der Welt erscheint, Vorteil aus der Ignoranz der Bösen, die gerade erst vom Tode auferweckt wurden, ziehen. Er wird die Menschen glauben machen, er wäre ihr Erlöser, der sie von den Toten auferweckt habe. Die Nationen werden einmal mehr getäuscht und er versammelt sie, um einen Angriff gegen die Stadt Gottes zu unternehmen:

Nun bereitet sich Satan auf den letzten mächtigen Kampf um die Oberherrschaft vor. Seiner Macht beraubt und von seinem Werk der Täuschung abgeschnitten, war der Fürst des Bösen elend und niedergeschlagen; sind jedoch die gottlosen Toten auferweckt und sieht er die ungeheuer große Schar auf seiner Seite, kehrt seine Hoffnung zurück, und er ist entschlossen, den großen Kampf nicht aufzugeben. Er will alle Heere der Verlorenen unter sein Banner rufen und mit ihrer Hilfe versuchen, seine Pläne auszuführen. Die Gottlosen sind Satans Gefangene. Durch die Verwerfung Christi haben sie die Herrschaft des rebellischen Anführers angenommen. Sie sind bereit, seinen Vorschlägen zu folgen und seine Befehle auszuführen. Seiner früheren Arglist getreu, gibt er sich jedoch nicht für Satan aus. Er behauptet, der Fürst, der rechtmäßige Eigentümer der Welt zu sein, dem das Erbe auf unrechtmäßige Weise entrissen wurde. Er stellt sich seinen betörten Untertanen als Erlöser vor und versichert ihnen, seine Macht habe sie aus ihren Gräbern hervorgebracht und er sei jetzt im Begriff, sie von der grausamsten Gewaltherrschaft zu befreien. Da Christus sich entfernt hat, wirkt Satan Wunder, um seine Ansprüche zu unterstützen. Er macht die Schwachen stark und beseelt alle mit seinem Geist und seiner Tatkraft. Er schlägt vor, sie gegen das Lager der Heiligen zu führen und die Stadt Gottes einzunehmen. In teuflischem Frohlocken zeigt er auf die unzähligen Millionen Menschen, die von den Toten auferweckt wurden, und erklärt, daß er als ihr Führer wohl imstande sei, die Stadt zu erobern und seinen Thron und sein Reich wiederzugewinnen. {GK 662.1}[34]

Bevor sie allerdings die geliebte Stadt und das Lager der Heiligen für ihre Attacke erreichen können, werden sie in ihrem Vordringen gestoppt, weil sie vor den Richtertisch Gottes gebracht werden. Endlich fallen ihnen die Schuppen von ihren Augen und sie erkennen, warum kein Platz für sie innerhalb der schönen Stadt ist:

Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde [Menschen] und der Himmel [gefallene Engel], und es wurde keine Stätte für sie gefunden. Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. (Offenbarung 20,11-12)

Dann verstehen sie ihren Kurs und dass „der Lohn der Sünde der Tod ist”.[35] Sie erkennen, dass ihr Kurs einer der Selbstzerstörung war. Sie verdienten ihren Lohn! Dann, wenn die gesamte Menschheit, die je gelebt hat, „Groß und Klein” (weil diejenigen, die vor der Flut lebten, von viel größerer Statur waren) ganz klar die Werke des Geistes Gottes und die Werke des Geistes Satans sehen werden, erkennen sie die Souveränität und Gerechtigkeit und Weisheit Gottes an.

Ich habe bei mir selbst geschworen, und Gerechtigkeit ist ausgegangen aus meinem Munde, ein Wort, bei dem es bleiben soll: Mir sollen sich alle Knie beugen und alle Zungen schwören und sagen: Im HERRN habe ich Gerechtigkeit und Stärke. Aber alle, die ihm widerstehen, werden zu ihm kommen und beschämt werden. (Jesaja 45,23-24)

Die Bösen wären völlig fehl am Platze im Himmel und sie schämen sich für ihre Wahl. Während die Gerechten die Wahrheit liebten und eher ihre ewigen Leben gegeben hätten, als Gottes Gesetz zu brechen, würden die Bösen eher ihre ewigen Leben verwirken, als in Harmonie mit dem Gesetz Gottes zu leben! Sie wurden von den Dingen dieser Erde seltsam verblendet und gaben ihren Platz im Himmel auf.

Es wird nun allen deutlich, daß nicht edle Unabhängigkeit und ewiges Leben der Sünde Sold ist, sondern Sklaverei, Untergang und Tod. Die Gottlosen erkennen, was sie durch ihr empörerisches Leben verwirkt haben. Den alles bei weitem übersteigenden ewigen Wert der Herr­lich­keit hatten sie verachtet, als diese ihnen angeboten wurde; doch wie begehrenswert erscheint sie ihnen jetzt! „Dies alles”, schreit die verlorene Seele, „hätte ich haben können; aber ich zog es vor, diese Dinge von mir zu stoßen. O seltsame Verblendung! Ich habe Frieden, Glückseligkeit und Ehre für Elend, Schmach und Verzweiflung eingetauscht!” Alle sehen, daß ihr Ausschluß aus dem Himmel ein gerechtes Urteil ist; denn durch ihre Lebensführung haben sie erklärt: „Wir wollen nicht, daß dieser Jesus über uns herrsche!” {GK 667.3}[36]

Nach diesem Bekenntnis geht das letzte Wort an Gott, der Feuer vom Himmel schickt, welches Sünde und Sünder verschlingt. Nachdem die von Sünde kontaminierte Zone des Universums vollständig von der Sünde gereinigt wurde, wird sie mit sogar noch größerer Herr­lich­keit als zu ihrem Beginn neu erschaffen.

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. (Offenbarung 21,1)

Der Feuersee

Man beachte, dass Satans tausendjährige Gefangenschaft im Herbst des Jahres 2016 beginnt. Das heißt, dass sie bis 3016 andauert, exakt vier Jahre, bevor die Orion-Zeitlinie von 7.056 Jahren mit ihrem Millenniums-Ruhetag zu Ende geht. Das ergibt den Zeitrahmen für die dreieinhalb Jahre von Satans „kleiner Zeit”, der Verführung der Nationen nach der Auf­er­ste­hung der Bösen im Jahr 3016, gefolgt von sechs Monaten, die für die Bestrafung im Feuersee und die Neuschöpfung von Himmel und Erde vorgesehen sind.

Das Ende des Millenniums

Oftmals rührt unser Verständnis religiöser Themen mehr von kultureller Beeinflussung als biblischer Lehre her. Die Lehre einer ewig brennenden Hölle ist ein Beispiel dafür. Es ist wahr, dass die Bibel den Ausdruck „gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit”[37] verwendet, aber wir müssen uns auch bewusstmachen, dass diese Redewendung oft für eine nicht näher beschriebene Zeitdauer verwendet wird, also eher so, wie wir in moderner Sprache den Ausdruck: „Oh, ich habe ewig gebraucht, um dieses Projekt abzuschließen!” verwenden. Und wenn wir dieses Verständnis mit dem Konzept des Todes als die Abwesenheit von Leben verbinden und nicht etwa glauben, dass dabei jemand in die Geisterwelt eintritt, dann können wir Verse wie den folgenden auch verstehen:

Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. (Offenbarung 20,14)

Der Tod wird sein Ende finden, genauso wie die Hölle. Der Feuersee wird nicht gewaltsam gelöscht, aber er brennt auch nicht für immer. Er wird der zweite (im Sinne von „endgültiger”) Tod genannt. Sogar der Tod stirbt! Das heißt, er hört auf zu existieren! Die Hölle ist in derselben Kategorie. Wenn du dich religiösen Themen von einer wissenschaftlichen Seite her annäherst, bist du gezwungen anzuerkennen, dass wenn du Feuer hast, es etwas zu verbrennen geben muss, und wenn es brennt, es auch verzehrt wird! Das einzige Feuer in den Schriften, das brennt, ohne dass es verzehrt wird, ist Gott![38] Aber die Feuer der Hölle, die zwar von Gott entzündet werden, sind nicht Seine Gegenwart und sie brennen nur so lange, wie sie Brennstoff haben. Wenn der sündenbeladene Planet und die Bösen einmal verbrannt sind, wird das Feuer ausgehen. Je mehr Sündenschuld auf einer Person lastet, desto mehr Brennstoff wird das Feuer haben und sie wird länger brennen. Der Teufel, der ebenso in den Feuersee geworfen wird – und nicht etwa die Aufsicht über ihn hat, wie einige phantasiereiche Ideen behaupten – wird am längsten brennen, aber auch von ihm wird letztendlich nur Asche übrigbleiben:

Denn siehe, der Tag kommt, brennend wie ein Ofen! Da werden alle Übermütigen und alle, die gottlos handeln, wie Stoppeln sein, und der zukünftige Tag wird sie anzünden, spricht der HERR der Heerscharen, daß ihnen weder Wurzel [den Anstifter: Satan] noch Zweig [den Sünder] übrigbleibt... Und ihr werdet die Gottlosen zertreten; denn sie werden wie Asche sein unter euren Fußsohlen am Tage, da ich handle, spricht der HERR der Heerscharen. (Maleachi 4,1.3, Schlachter 1951)

Täuscher der Nationen

Eigentlich müssten wir etwas Entsprechendes als symmetrisches Gegenstück für die kleine Zeit, während der der Teufel losgelassen wird, erwarten! Tatsächlich finden sich auf dieser Seite auch vier Jahre, bevor die Tausend Jahre beginnen. Und hier wird es interessant! So, wie Jesu Dienst in die erste Hälfte, in der Jesus wirkte, und in die zweite Hälfte, in der der Heilige Geist in unseren Tagen wirkt, geteilt war, so ist auch Satans „Werk” der Täuschung geteilt. Wir betrachteten bereits die kleine Zeit am Ende. Dennoch muss es weitere 3½ Jahre geben, in denen er die Nationen in unseren Tagen betrügt, um sein Werk zu vervollständigen.

Geteiltes Werk

Siehst du Satan, wie er jetzt auf der Erde die ganze Welt täuscht? Wenn du die Artikel über dieses Thema noch nicht gelesen hast, dann halte dich an deinem Stuhl fest, denn du könntest überrascht werden! Tatsächlich ist er der Engel des Lichts jetzt hier auf der Erde und manifestiert sich seit dem Frühjahr 2013 leibhaftig als Papst Franziskus – exakt 3½ Jahre vor dem Herbst 2016, bevor das Millennium beginnt – in perfekter chiastischer Symmetrie auf der anderen Seite des Millenniums.

Aber was bedeutet das? Was ist die Handlung der Ge­schich­te? Wir müssen zurück zu den Wurzeln, um das beantworten zu können. Abraham hat von Gott ein Versprechen erhalten. Ihm wurde eine unzählbare Anzahl von Nachkommen verheißen; eine Zahl so groß wie der Sand des Meeres oder die Sterne am Himmel! Der verheißene Erlöser – die Hoffnung der ganzen Erde – sollte aus seinem Samen kommen. Nach vielen Generationen kam die Zeit für den Ersehnten aller Nationen,[39] um öffentlich Seinen Dienst für den Samen Abrahams anzutreten, aber sie lehnten Ihn ab. Jesus war das Geschenk des Vaters und deshalb war die Verwerfung von Jesus gleichzeitig auch eine Abweisung des Vaters und so wurden sie wie die Heiden, die den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs nie gekannt haben!

Ein sehr kleiner Überrest der Juden – die zwölf Apostel – sind diejenigen, mit denen Jesus Sein geistliches Reich aufbaute. Die Offenbarung beschreibt die Grundsteine der Stadt Gottes so, dass in ihnen die Namen der zwölf Apostel geschrieben sind.[40] Aber auch das Christentum wurde verdorben und fiel von seiner ersten Liebe ab, weil es zuließ, dass Abtrünnigkeit in seiner Mitte wachsen konnte. Schlussendlich verloren sich viele Wahrheiten, die die Apostel als selbstverständlich vorausgesetzt hatten! Deshalb sandte Jesus zahlreiche Reformatoren, von denen Martin Luther einer der bekanntesten war, um die Kirche zu den kompromisslosen Wahrheiten Gottes zurückzubringen. In jeder Phase innerhalb der Zeitlinie der Reformation näherten sich jene, die die Reformen akzeptierten, immer mehr dem Gesetz an, das die Grundlage von Gottes Regierung ist. Sie wuchsen zum Maße der vollen Größe Christi.

Die letzte Phase der Reformation war die Annahme von Gottes Sabbat – dem Tag, der Sein aufgeprägtes Siegel trägt. Es war ein besonderes Geschenk des Herrn, gedacht als eine besondere Segnung für diejenigen, die Ihn von ganzem Herzen lieben, schätzen und würdigen. Schließlich ist er der Tag des Herrn – „der Sabbat des Herrn, deines Gottes!”[41] Als die Kirche den Sabbat verwarf, verwarf sie Jesus und schloss sich den Reihen der Heiden und der Juden an, die den Herrn nie gekannt haben!

Nur einem sehr kleinen Überrest der Christenheit – zwölf Jüngern – wurde diese gesegnete Wahrheit in ihren Studien offenbart (weil sie trotz der Prüfungen und Enttäuschungen, durch die sie gehen mussten, treu blieben) und aufgrund ihrer Anstrengungen wuchs ihre Zahl, bis sie die Kirche der Siebenten-Tags Adven­tis­ten gründen konnten. Doch der Prozess, durch den sich Gottes Volk zur Reife entwickeln konnte, war damit noch nicht abgeschlossen. Es gab eine vollständige Wiederholung der Ge­schich­te der christlichen Gemeinde inklusive dem Verlust der ersten Liebe, dem Eingehen von Kompromissen und schließlich dem totalen Abfall. In ihrer letzten Phase (seit 2010) sandte der Heilige Geist mit dieser Botschaft ein kostbares Geschenk, aber wie es auch zuvor schon der Fall gewesen war, lehnte der Körper die Botschaft ab. Indem sie die Orion­botschaft verwarfen, lehnten sie auch den Heiligen Geist ab, der sie gab, und stellten sich so auf die Stufe der Heiden, der Juden und der abgefallenen Christen, die den Heiligen Geist nie gekannt haben!

Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden. (Matthäus 12,31)

Das Wort, das als „Lästerung” übersetzt wird, bedeutet „Verleumdung” oder „Herabwürdigung”. Das ist genau das, was die Menschen getan haben. Sie verleumdeten den Heiligen Geist, indem sie sagten, dass Seine Botschaft vom Teufel kommt! Für die Juden, als sie das Geschenk des Vaters, Seinen Sohn, abgelehnt hatten, war immer noch Vergebung möglich, wenn sie nur bereuten. Auch für die Christen, die das Geschenk Jesu, Seinen Sabbat, ablehnten, war Vergebung immer noch möglich, wenn sie nur bereuten. Aber das Geschenk des Heiligen Geistes verkündet das Schließen der Gnadentür und somit kann es keine Vergebung mehr für diejenigen geben, die es ablehnen!

Hast du dich schon einmal gefragt, was es bedeuten soll, dass der Papst die Gnadentür gerade zu einer Zeit öffnet, in der auf Gottes Uhr die Gnadenzeit bereits abgelaufen ist? Sogar viele Katholiken fragen sich, ob der Papst wirklich der Stellvertreter Christi auf Erden ist! Gottes Hüter der Zeit erzählen die Ge­schich­te, die diese Fragen beantwortet!

Stell dir einmal die Traurigkeit des Göttlichen Rates vor, als Sie zum dritten Mal von der Mehrheit derer, die vorgeben, Gott zu lieben, zurückgewiesen wurden! Als die Kirche der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten ihre letzten Momente der Gnade vergeudete und ihren rebellischen Kurs fortsetzte, kam Dunkelheit über die gesamte Erde. Die Orion­botschaft, die sie zurückwiesen, zeigte auf den Herbst 2012 als das Ende des Gerichts an den Toten und genau am Tag seines Endes verspottete die Kirche der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten in ihrer offiziellen Funktion[42] den Sabbat, auf den sie gegründet wurde. Sie lehnten nicht nur das Geschenk des Heiligen Geistes ab, sondern auch das des Sohnes, während sie die ganze Zeit lediglich formell den Sabbat hielten. Heute existiert keine offizielle Organisation mehr, die den Herrn repräsentiert. Alle unterstehen der UN, die nach den Prinzipien Satans arbeitet. Die 144.000 sind kirchenlos. Es begann mit Zwölf, die treu zur Adventbotschaft standen und das Licht vom Orion empfingen. Jeder von ihnen steht nun allein als Sein Repräsentant.

Es könnte noch viel mehr über diesen traurigen Tag gesagt werden, aber er symbolisiert die Zurückweisung von allem, was Gott ihnen geben wollte. Indem sie Gott zurückwiesen, erlaubten sie Satan, die Kirche komplett zu übernehmen und den letzten Widerstand zu überwinden, bis der Weg für ihn frei war, den Thron zu besteigen. Das tat er denn auch im nächsten Frühjahr, als der erste jesuitische Papst an die Regierung kam und begann, seine dreieinhalbjährige Revolution der Täuschung anzutreten. Bist auch du getäuscht worden? So viele erkennen noch nicht einmal, dass sie einem falschen System von Anbetung angehören. Sogar, wenn du nicht katholisch bist und dich vom Papst distanziert hast, hat trotzdem die Kirche, der du angehörst, von seinem Wein getrunken und wird dementsprechend gerichtet werden. Jetzt ist die Zeit, sich von jeder organisierten Form der Religion zu trennen! Feiere den Gottesdienst lieber zuhause mit deinen gleichgesinnten Freunden!

Der Chiasmus des siebten JahrtausendsNach den Tausend Jahren, wenn die Toten das Geschenk des Lebens von Christus erhalten und auferstehen, geht die Täuschung für dreieinhalb Jahre unvermindert weiter, bevor sie im Lichte der Herr­lich­keit Gottes aufgedeckt wird. Als die letzte Bastion von Gottes Wahrheit Ihn letztendlich zurückwies, entschied sie sich unwissentlich für den Tod und nach Satans Herrschaft der Täuschung wird ihnen diese Realität klar. Dann werden sie schlussendlich Satans Regierung ablehnen. Oh, diese widerspenstigen und rebellischen Seelen! Nur das flammende Auge des Königs der Könige kann sie zwingen, ihre Schuld und die Souveränität von Gottes Gesetz anzuerkennen. Wie viele Anstrengungen waren für sie unternommen worden, als noch Möglichkeiten bestanden, ihre Augen zu öffnen? Aber sie wollten nicht sehen. Sie bevorzugten die Dunkelheit statt dem Licht und nachdem sie in das Angesicht ihres Richters starren, das ihnen strahlend mit unendlicher Liebe entgegenblickt, drehen sie sich weg, unfähig, Seinen Blick länger zu ertragen. Dann entscheiden sie sich wissentlich für den Tod, weil sie das unvergängliche Feuer Gottes nicht ertragen können.

Obgleich Satan gezwungen worden ist, Gottes Gerechtigkeit anzuerkennen und sich vor der Gewalt Christi zu beugen, bleibt sein Charakter doch unverändert. Der Geist der Empörung bricht abermals gleich einem mächtigen Strom hervor. Rasend vor Zorn, entschließt er sich, den großen Streit nicht aufzugeben. Die Zeit für das letzte verzweifelte Ringen mit dem König des Himmels ist gekommen. Er stürzt sich mitten unter seine Untertanen, versucht sie mit seiner eigenen Wut zu begeistern und zum sofortigen Kampf anzufeuern. Aber unter all den zahllosen Millionen, die er zur Empörung verführt hat, erkennt jetzt keiner seine Oberherrschaft an. Seine Macht ist zu Ende. Wohl sind die Bösen von dem gleichen Haß gegen Gott erfüllt wie Satan; aber sie sehen, daß ihre Lage hoffnungslos ist, daß sie über Gott nicht die Oberhand gewinnen können. Ihr Zorn entbrennt gegen Satan und alle jene, die bei den Betrügereien seine Werkzeuge gewesen sind, und mit der Wut von Dämonen wenden sie sich gegen diese. {GK 670.3}[43]

Zu dieser Zeit, in der abschließenden Phase des großen Tages des Herrn, vollbringt Sein Feuer das Reinigungswerk und dadurch gelangt die schicksalshafte Entscheidung auf der Erde im Jahre 2012 zur ihrer vollständigen Verwirklichung.

Die Sünder in Zion sind erschrocken, Zittern hat die Heuchler ergriffen: »Wer von uns kann bei einem verzehrenden Feuer wohnen? Wer von uns kann bei der ewigen Glut bleiben?« — Wer in Gerechtigkeit wandelt und aufrichtig redet; wer es verschmäht, durch Bedrückung Gewinn zu machen; wer sich mit seinen Händen wehrt, ein Bestechungsgeschenk anzunehmen; wer seine Ohren verstopft, um nicht von Blutvergießen zu hören; wer seine Augen verschließt, um Böses nicht mit anzusehen — (Jesaja 33,14-15)

Auf der größeren Zeitskala sehen wir, dass die gesamten 7000 Jahre der Zeitlinie des Teufels (die verkürzt wurde) in die 7056 Jahre dauernde Zeitskala des Orion und Gottes Bewegungen eingebettet ist. Zuerst hatte der Teufel einen Vorsprung von 66 Jahren und 6 Monaten, aber weil die Zeit verkürzt wurde, verschwand sein Vorsprung und nachdem die Verführung zur Sünde während des siebten Millenniums vollkommen offenbar wurde, haben am Ende die Hüter der Zeit das letzte Wort.

Die Verkürzung der Zeit

Am Ende des tausendjährigen Sabbats der Zeitlinie des Orion im Jahre 3020 wird das Universum letztendlich von der Krankheit der Sünde geheilt werden und in seinem Kreislauf werden die 144.000 Antikörper ihre Ge­schich­te, wie Jesus ihnen in den schwierigsten Umständen den Sieg gegeben hat, anderen erzählen. Jeder Zweifel an der Güte von Gottes Gesetz wird im Lichte der Wundmale an den Händen und Füßen Jesu und Seiner menschlichen Natur ausgeräumt werden, denn sie zeugen davon, dass Er einstmals Sein Leben für die kleineste Abweichung von diesem heiligen Gesetz gab. Alle sehen, dass die Macht von Jesus ausreichend war, die verlorene Menschheit vollständig wiederherzustellen und alle, die diese Erneuerung wünschten, sie auch erhielten. Es bleibt keine Frage offen bezüglich der Gerechtigkeit und der Vollkommenheit von Gottes Gesetz und alle geben ihren Lobgesang in Zeilen süßer Melodien. Die Gesundheit des Universums wird erhalten bleiben und es wird niemals mehr Angriffe seitens des Virus der Sünde geben.

Der große Kampf ist beendet. Sünde und Sünder sind nicht mehr. Das ganze Weltall ist rein. Eintracht und Freude herrschen in der ganzen unermesslichen Schöpfung. Von dem, der alles erschuf, fließt Leben, Licht und Freude über alle Gebiete des grenzenlosen Raumes. Vom kleinsten Atom bis zum größten Weltenkörper erklärt alle lebende und unbelebte Natur in ungetrübter Schönheit und vollkommener Freude: Gott ist die Liebe. {GK 677.3}[44]

Eine offene Tür

Die Bibel sagt uns, dass die 144.000 bereits alle mit dem Siegel des Lebendigen Gottes versiegelt worden sind. Die Reinigung durch Heiligung und Entwicklung des Charakters wird zwar ewig andauern, aber sie haben bereits den Heiligen Geist und Er wird sie unterstützen, sich von dem fernzuhalten, was sie hassen: nämlich der Sünde. Aber es gibt, außer lediglich versiegelt zu sein, noch mehr, was Gott für sie bereithält. Er möchte sie – wie wir bereits gesehen haben – zu einem Siegelring machen.

Jesus hat die Gemeinde zu Philadelphia nicht zurechtgewiesen, sondern sie ermutigt, treu zu bleiben und sich von niemandem ihre Krone nehmen zu lassen (indem sie sich zur Sünde verführen lassen) und Er versprach ihnen, sie vor der „Stunde der Versuchung” zu bewahren. Deshalb muss sie die 144.000 repräsentieren und alle, die treu zum Gesetz stehen und in dieser Stunde beschützt und bewahrt werden. Von dem klugen Mann sagt Gott:

Bewahre meine Gebote, so wirst du leben, und bewahre meine Lehre wie deinen Augapfel! (Sprüche 7:2)

Denn trotz ihres Nachteils, die schwächste Generation zu sein, haben sie den Sieg über die Sünde (die die Übertretung von Gottes Gesetz ist[45]) errungen, was durch ihre Krone dargestellt wird. Sie sind mit Leben gesegnet und haben das Siegel des Lebendigen Gottes. Jesus zeigte ihnen eine offene Tür,[46] durch die sie wie ein Siegelring werden konnten.

Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, und niemand kann sie schließen; denn du hast [zwar nur] eine kleine Kraft und hast [trotzdem] mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet. (Offenbarung 3,8)

Der Psalmist hat über diese Tür (bzw. das Tor) und über diejenigen, die dort hindurchgehen, gesungen:

Die Rechte des Herrn ist erhöht, die Rechte des Herrn hat den Sieg errungen! Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten des Herrn verkünden. Der Herr hat mich wohl hart gezüchtigt; aber dem Tod hat er mich nicht preisgegeben. Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, daß ich durch sie einziehe und den Herrn preise! Dies ist das Tor des Herrn; die Gerechten werden durch es eingehen. Ich danke dir, denn du hast mich erhört und wurdest mein Heil! Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen; es ist wunderbar in unseren Augen! (Psalm 118,16-23)

Eine offene Tür im OrionDieses von Gott inspirierte Lied ist voller Hinweise auf die 144.000! Sie wurden streng gezüchtigt, aber gereinigt und dem Tod nicht preisgegeben. Deshalb singt David von der Hoffnung, die sie haben, wenn sie durch dieses Tor eingehen – dem Tor, das Jesus für die Kirche von Philadelphia geöffnet hat und das kein Mensch zuschließen kann. Er gibt diesbezüglich einen entscheidenden Hinweis, der besagt, dass der Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden ist. Jesus zitierte aus diesem Vers und hat den verworfenen Eckstein auf sich selbst bezogen.

Im Orion findet diese Prophetie eine wiederholte Erfüllung, aber der Stein ist noch immer Jesus Christus. Er ist es, auf den die Uhren zentriert und eingestellt sind. Er ist es, dessen Charakter im Lehrbuch des Sternenhimmels durch Ähnlichkeiten und Gegensätze hervorgehoben ist. Es sind Sein Leib und Sein Blut, die im Orion und der Großen Sabbatliste repräsentiert werden. Er ist das Tor des Orion.

Wie damals der Stein durch die Bauleute verworfen wurde, so ist es auch heute: Diese Botschaft mit ihrem unbeliebten Zeit­fest­set­zen und den unbeliebten Offenbarungen der persönlichen Charakterfehler ist nicht der auserwählte Stein, auf den die Pastoren und Kirchenältesten ihren symbolischen Tempel der 144.000 bauen würden! Sie verwarfen sie, meistens ohne mehr als einen flüchtigen Blick darauf geworfen zu haben, aber jetzt am Ende der Welt wird Jesus im Orion als der Eckstein offenbar, den Gott auserwählt hat.

Und warum repräsentiert Jesus diese Tür für uns? Wenn wir uns vergegenwärtigen, was der Orion über Gott sagt, erhalten wir einen Anhaltspunkt. Eines ist überdeutlich: Vom Anfang der Schöpfung an platzierte Gott die Sterne des Orion an ihre Stelle, denn Er kannte den Lauf, den die Ge­schich­te nehmen würde, denn viele bedeutende Zeitpunkte und Zeitabschnitte sind in den inspirierten Erläuterungen der Schrift markiert und beschrieben.

Gedenkt an das Frühere von der Urzeit her, daß Ich Gott bin und keiner sonst; ein Gott, dem keiner zu vergleichen ist. Ich verkündige von Anfang an das Ende, und von der Vorzeit her, was noch nicht geschehen ist. Ich sage: Mein Ratschluß soll zustandekommen, und alles, was mir gefällt, werde ich vollbringen. (Jesaja 46,9-10)

Gott benutzt dieses Merkmal des Wissens des Endes vom Anfang an als ein Zeichen Seiner Autorität! Er unterscheidet Sich von allen anderen Kandidaten für den Thron durch Seine Fähigkeit, alles mit Präzision voraussagen zu können. Diese Eigenschaft ist in der Orion­botschaft versinnbildlicht, da sie praktisch eine Ankündigung des Endes (der Welt) vom Anfang (der Schöpfung) an ist! Es war die Autorität des Vaters, die Jesus durch die offene Tür im Orion denjenigen der Gemeinde von Philadelphia anbot, die glauben würden, bevor sich die Beweise auftürmten! Der Orion offenbart von Natur aus die Autorität von Gottes Siegelring. Deshalb müssen die 144.000, die zu Philadelphia gehören, durch diese offene Tür kommen, um Gottes Autorität zu erhalten, bevor sie als Sein Siegelring dienen und andere Kinder Seines Königreiches nach Seinem Wohlgefallen versiegeln können. Auf das Datum dieser Segnung zeigt die Entdeckung von Hiskias Siegelabdruck. Er gab uns den Segen Seiner Autorität, Sein Volk zu versiegeln!

Die offene Tür des PapstesIm Kampf zwischen Christus und Satan müssen wir verstehen, dass Satan alles kopiert. Er sieht Gottes Beispiel und entwirft etwas Ähnliches, um seine eigenen Zwecke zu verfolgen. So wie das offene Tor im Orion uns etwas über Gott lehrt, so hat der Teufel sein eigenes offenes Tor, durch das er die Menschen verführt, eine Lüge über Gott zu glauben. Am 8. Dezember 2015 hat Papst Franziskus vor die Menschen eine offene Tür der Gnade gesetzt. Das klingt zuerst einmal gut, schließlich beginnt der oben zitierte Psalm mit einer Danksagung, dass des Herrn „Gnade ewiglich währt”.[47] Aber obwohl Gott gnädig ist, ist Seine Gnade nicht immer für jeden! Es gab eine Zeit der Gnade für die Sünder, aber diese Zeit ist vorüber, ganz im Gegensatz zu dem, was der Papst behauptet.

Nicht alleine, dass er die geöffnete Tür kopiert, er kopiert auch das Siegel der Autorität, das auf jene geschrieben wird, die eintreten! Er scheint Gottes Fähigkeit nachzuahmen, den Anfang vom Ende zu verkündigen, indem er seine eigenen Voraussagen macht, die auf dem basieren, was Gott schon längst offenbart hat! Er erhält diese Informationen aus zweiter Hand, aber er präsentiert sie, als wären sie durch ihn selbst vorhergesagt!

Wer überwindet, den will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich will auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das vom Himmel herabkommt von meinem Gott aus, und meinen neuen Namen. (Offenbarung 3,12)

Dieses Siegel kann nur durch das Wissen der Orion­botschaft richtig verstanden werden. In diesem Siegel gibt es eine sehr tiefgehende Bedeutung (die wir mit denen studieren möchten, die die Wahrheit dieser Botschaft lieben und sich mit ihr angefreundet haben). Wir erhielten das Verständnis darüber am 12. Januar 2013. Auf den Tag 3 Jahre später veröffentlichte der Papst sein neues Buch Der Name Gottes ist Gnade![48] Es ist kein Zufall, dass dieses Buch, in dem er – wie er selbst sagt – eine Schlüsseleigenschaft von Gottes Identität beschreibt,[49] genau am Jahrestag veröffentlicht wurde, an dem Gott die wahre Eigenschaft Seiner Identität, die ganz speziell auf diese Zeit zutrifft, offenbart hat!

Wer begriffen hat, dass dieser Jesuitenpapst nicht etwa Jorge Bergoglio ist, sondern dass dieser Mann sich so unter die Kontrolle Satans begeben hat, dass er vollständig eine Leiche[50] geworden ist, der versteht auch die Bedeutung seiner Worte. Wir können verstehen, weshalb der Teufel die Menschen im Glauben lassen möchte, dass die Gnadenzeit nach andauert, weil er weiß, dass jede Sünde, die jetzt begangen wird, nicht mehr von Gott vergeben werden kann, da Jesus nicht mehr Fürsprache für die Menschen hält. Der Teufel ist auf einer Mission der Zerstörung und der größte Teil der Menschen begreift noch nicht einmal, in welcher Gefahr sie sich befinden! Oh, wie sehr sich mein Herz wegen ihrer grämt — wegen Gottes Kindern, die sich der Gefahren um sie herum nicht bewusst sind! Deshalb werden viele als Schutzmaßnahme in den kommenden Monaten zur Ruhe gelegt werden und diejenigen, deren Geist mit dem Siegel des Lebendigen Gottes versiegelt ist, haben ein tiefes Verlangen, ohne Sünde zu leben. Sie erhalten den Heiligen Geist, der sie unterstützt, damit sie nicht fallen werden:

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit!... Denn ich, der Herr, dein Gott, ergreife deine rechte Hand und sage dir: Fürchte dich nicht; ich helfe dir! (Jesaja 41,10,13)

Der Glaube, dass Gottes zeitlose Charaktereigenschaft Gnade ist, ist die Fälschung des Teufels in Bezug auf das Siegel Philadelphias, welches Seine wahre universelle Charaktereigenschaft offenbart. Dieser Glaube ist nicht in Harmonie mit dem Ende der Welt, wenn Gottes Zorn unvermischt ausgegossen wird![51] Ja, es gab eine Zeit der Gnade, aber jetzt ist die Zeit des Zornes. Gottes Gnade ist für den Sünder nicht ewig vorhanden, sondern nur für diejenigen, die Ihn fürchten!

Aber die Gnade des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit bis zu den Kindeskindern (Psalm 103,17)

Die Gemeinde der brüderlichen Liebe (Philadelphia) spiegelt das Abbild Jesu wider und sie hören Seine Stimme vom Himmel und sind durch dieses Verständnis versiegelt. Sie entsprechen den Anforderungen und müssen jetzt durch die geöffnete Tür, die Jesus ihnen anbietet, gesammelt werden. Im nächsten Artikel wird Bruder Gerhard mit euch teilen, wann genau diese Zeit des Sammelns gekommen sein wird, wenn die Schafe aus den anderen Ställen letztendlich Seine Stimme hören werden und durch diese offene Tür kommen, die Er ihnen vom Orion her anbietet.

Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stalle sind; auch diese muß ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirt werden. (Joh 10:16)

Selig sind, die da hören

In der Orion­botschaft essen wir das Manna vom Himmel, das für Jesus selbst steht – die Speise, die „bis zum ewigen Leben bleiben wird”, wie Jesus sagte:

Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben. Die wird euch der Menschensohn geben; denn auf dem ist das Siegel Gottes des Vaters. (Johannes 6,27)

Das Geschenk des Heiligen Geistes, das Jesus versprach, wurde nie so reichlich ausgegossen, wie in dieser Botschaft – diese Nahrung bleibt bis zum ewigen Leben bestehen! Die gesamte Gottheit steht hinter dieser Botschaft, denn sie kommt als der erfrischende Spätregen vom Heiligen Geist und ist die Offenbarung von Jesus Christus, für die der Vater selbst Sein Siegel der Autorität gegeben hat!

Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll; und er hat sie durch seinen Engel [den Heiligen Geist] gesandt und seinem Knecht Johannes kundgetan... Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe. (Offenbarung 1 1,3)

Hörst du die Worte der Offenbarung von Jesus Christus vom Himmel? Oder hörst du nur Donner, wie diejenigen, die die Stimme Gottes vom Himmel als Bestätigung für Seinen Sohn nicht hören konnten, der sorgenbeladen über das nachsann, was Er tun musste:

Jetzt ist meine Seele erschüttert. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde! Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn wiederum verherrlichen! Die Menge nun, die dabeistand und dies hörte, sagte, es habe gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat mit ihm geredet! (Johannes 12,27-29)

Die 144.000 machen eine ähnliche Erfahrung, wenn sie zu der Erkenntnis gelangen, dass ihre ewigen Leben notwendigerweise gefordert werden könnten, aber sie beruhigen sich damit, dass ihr Eigeninteresse unbedeutend ist und nur der Name des Vaters verherrlicht werden soll! Der Vater hat nicht Seinen eigenen Namen verherrlicht. Eher verherrlichte Er den Namen Seines Sohnes, der wiederum Ihn verherrlichte.

Dies redete Jesus und hob seine Augen zum Himmel empor und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit auch dein Sohn dich verherrliche. (Johannes 17,1)

Und Er fährt fort zu erklären, auf welche Herr­lich­keit Er Sich damit bezieht:

Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herr­lich­keit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. (Johannes 17,5)

Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen [gehört] und haben wahrhaft erkannt, daß ich von dir ausgegangen bin, und glauben, daß du mich gesandt hast. (Johannes 17,8)

Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht. (Johannes 17,10)

Und ich habe die Herr­lich­keit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen, und damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst. (Johannes 17,22-23)

Oh, lieber Leser, wir können nur einen schwachen Schimmer von dem erkennen, was diese kostbaren Worte bedeuten! Wie können wir das Ausmaß dessen begreifen, was es bedeutet, mit der Gottheit vereinigt zu sein und sogar mit Ihm auf Seinem Thron zu sitzen?! [52] Hast du die Worte der Offenbarung von Jesus Christus im Orion gehört, die der Vater Ihm gegeben hat, der sie dem Heiligen Geist gegeben hat und der sie uns gegeben hat? Hast du das Versprechen dieser unbeschreiblichen, wundervollen Segnung? Bist du sicher, dass diese Botschaft vom Vater kommt und glaubst du, dass es Jesus ist, den Er durch sie sandte? Die Welt wird bald erkennen, dass dies der Eckstein ist, wenn sie erfahren, dass der Vater uns so liebt, wie Er Seinen einzigen Sohn geliebt hat!

Siehe, ich gebe, daß solche aus der Synagoge des Satans, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen, siehe, ich will sie dazu bringen, daß sie kommen und vor deinen Füßen niederfallen und erkennen, daß ich dich geliebt habe. (Offenbarung 3,9)

Dies, lieber Leser – der Segen, dass der Vater in uns sein würde durch Christus – ist ein dauerhaftes Geschenk an jene in dieser Generation, die in den Himmel durch die offene Tür des Orion eintreten!

Denn von Ewigkeit her hat man nie gehört, nie vernommen, hat kein Auge es gesehen, daß außer dir ein Gott tätig war für die, welche auf ihn harren. (Jesaja 64,3)

Wohl dem, der ausharrt und 1335 Tage erreicht! (Daniel 12,12)

Mehrere Jahre lang flehte Jesus durch dieses Missionswerk die Bewohner der Welt an:

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir. Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. (Offenbarung 3,20-21)

Bedauerlicherweise hörten nur wenige Seine Stimme vom Orion und öffneten die Tür, während Er anklopfte. Jetzt ist Ruhe an der Tür für diejenigen, die Sein Flehen ignoriert haben. Er hat ihnen die göttliche Gegenwart entzogen. Sein Geist bemüht sich nicht mehr um sie und es wird mehr und mehr erkennbar, dass das Ebenbild Gottes, das den Menschen seit der Schöpfung charakterisierte, so vollständig wie möglich aus jedem Aspekt des Lebens entfernt wird.

Die Wirklichkeit des Himmels

Viele Menschen haben eine falsche Vorstellung vom Himmel. Sie denken an einen Ort, wo Menschen auf einer weißen Wolke sitzen und Harfe spielen. Ich weiß nicht, wie du darüber denkst, aber aus meiner Sicht klingt das sehr langweilig! Doch das ist eine Denkweise, die glücklicherweise keine Grundlage in der Schrift findet! Vielmehr geben die Bibel und die Schöpfung selbst eine viel interessantere Sicht des Himmels! Durch alle Zeitalter hindurch war der Sternenhimmel für Millionen eine Quelle der Ehrfurcht und der Wunder. Es fordert geradezu deine Vorstellungskraft heraus! Wie würde es sein, durch den Weltraum mit einer höheren Geschwindigkeit als der Lichtgeschwindigkeit zu reisen (denn die Lichtgeschwindigkeit ist absolut zu langsam, um damit praktisch intergalaktisch reisen zu können)? Oder wie würde ein Sonnenaufgang auf einem erdähnlichen Planeten aussehen, der Ringe wie der Saturn hat oder mehrere Monde? Oder stelle dir eine Kreuzfahrt durch die farbenprächtigen Wolken eines Nebels vor! Die Weite und die Herr­lich­keit des Weltraums bieten ein unvorstellbares Festmahl für die Vorstellungskraft! Lass dich von der kleinen Animation inspirieren, die einen kleinen Vorgeschmack des riesigen Ausmaßes von Gottes Universum gibt![53]

Schließt deine Vorstellungskraft von Himmel diese Szenen mit ein? Oder glaubst du, dass Jesus uns einfach in einem Moment hinwegnimmt und Simsalabim stehen wir vor der Himmelspforte? Glaubst du nicht, dass Jesus bestimmte Reisepläne gemacht hat? Tatsächlich hat Er uns sogar Details über den Reiseverlauf gegeben. Du wirst sie im letzten Artikel dieser Serie entdecken dürfen. Oder wie sieht es mit den Perlentoren aus? Hast du Zeit damit verbracht, über die Heimat im Neuen Jerusalem nachzudenken, oder über die Wohnung, die Jesus für dich vorbereitet hat? Die Bibel gibt ein paar Informationen, um deine Phantasie anzuregen:

Und der Baustoff ihrer Mauer war Jaspis, und die Stadt war aus reinem Gold, wie reines Glas. Und die Grundsteine der Stadtmauer waren mit allerlei Edelsteinen geschmückt.... Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, jedes der Tore aus einer Perle; und die Straßen der Stadt waren aus reinem Gold, wie durchsichtiges Glas. (Offenbarung 21,18-19.21)

Es klingt wunderschön, nicht wahr? Gott ist ein Gott der Schönheit. Die Stadt ist voll von wunderbaren Edelsteinen und Materialien, um die Neugier jedes Wissenschaftlers und jedes forschenden Verstands zu wecken. Ihre Größe allein ist kein kleines Wunder, denn sie ist fast so groß wie ein kleiner Planet, mit einer bewohnbaren Oberfläche, die wahrscheinlich beträchtlich größer ist, als die von mehreren erdgroßen Planeten! Würdest du ihre Baukunst nicht kennen lernen wollen? Würdest du nicht sehen wollen, wo und wie die zwölf Grundsteine gelegt wurden? Oder möchtest du am Fluss sitzen, der vom Baum des Lebens fließt und dort die Schönheit genießen, die Reinheit und dich an allen anderen Details erfreuen? Das übertrifft bei weitem die weiße Wolke mit der Harfe, oder?

Der Himmel ist ein realer Ort, er ist groß, weiträumig und voll von Leben, Wundern und Liebe. Aber es wäre auch so etwas wie ein Kulturschock, wenn man von diesem sündenbeladenen Planeten als das verlorene Schaf aus Gottes Herde kommt! Glaubst du, dass Gott einfach unsere Erinnerungen auslöscht und uns neu erschafft? So ist Gott nicht. Während nichts Verunreinigendes den Himmel sehen wird, spricht die Bibel aber auch von einer Übergangszeit:

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (Offenbarung 21,4)

Es wird Tränen im Himmel geben, wenn wir begreifen, dass die meisten unserer Freunde und Lieben sich entschieden haben, ihre Augen auf die irdischen Dinge zu richten und damit diese Segnung verwirkten. Aber Gott wird zärtlich unsere Tränen abwischen und dann, nachdem jedes einzelne Leben gemäß den himmlischen Aufzeichnungen geprüft wurde, werden die früheren Dinge in Vergessenheit geraten.

Was die Menschheit anbelangt, ist nicht der geringste von uns dieses wundervollen Segens würdig. Er ist vielmehr ein Geschenk für diejenigen, die glauben. Die 144.000 wünschen sich, auf den Wegen Gottes zu wandeln und entsprechend Seines Gesetzes der Freiheit zu leben.[54] Sie tun das, weil das der Weg ist, den sie in ihrem Leben gehen möchten und zwar nicht aufgrund der Erwartung von Belohnung oder Angst vor Strafe. Obwohl es ihr ewiges Leben kosten kann, ändert das nichts an ihrem Lebensstil. Sie stehen für Gott, denn das Gesetz ist in ihre Herzen geschrieben – sie haben diesen Lebensstil gewählt und nichts kann sie von ihm abbringen. Schon während sie noch auf der Erde weilen, sind sie Bürger des Himmels und der Charakter des Himmels ist in ihre Herzen geschrieben!

Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. (Johannes 14,21)

Liebst du Gott und die Wahrheit genug, um dein Leben zu geben, wie Jesus es tat, sogar, wenn es bedeutet, dass es für dich keinen Himmel geben wird? Siehst du das große Ganze und hast du den Wunsch, für den Heilsplan Gottes einzustehen, so dass andere den Himmel erleben können, sogar wenn es bedeutet, dass du selbst nicht dabei sein wirst? Wenn ja, dann zeigt Jesus dir die offene Tür des Orions und wird dich zu Seinem Siegel machen.

Der Herr hat Seine Geheimnisse. Als Hiskia sein Siegel in diesen kleinen Klumpen aus Ton drückte, konnte er nicht wissen, wie Gott diese Inschrift der Dankbarkeit für seine verlängerte Lebensdauer verwenden würde. Er konnte nicht wissen, dass es siebenundzwanzig Jahrhunderte später verwendet werden würde, auf den Sternenhimmel und die Botschaft der Rückkehr unseres Erlösers zu zeigen! Er wollte einfach nur sagen: „Danke, Herr!” Und das ist der Grund, warum ich mir wünschte, diesen Artikel schreiben zu dürfen. Deshalb möchte auch ich sagen: „Danke, Herr!”

Vielen Dank, dass Du auf diesen dunklen und schmutzigen Planeten herabgestiegen bist und Dich Selbst in jeglicher Weise hast demütigen lassen, bis Du Dich – ungeachtet der Schande – hast nackt ans Kreuz schlagen lassen. Danke für das Geschenk des Lebens, das mich aus der Knechtschaft der Sünde befreit hat! Mein einziger Wunsch wurde am besten von David ausgedrückt: „Ich aber will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit, ich will satt werden, wenn ich erwache, an deinem Bilde.” [55] Ich habe Dich nicht gebeten, auf Weltraumreisen dabei sein zu dürfen oder eine hohe Stellung in Deinem Königreich einzunehmen. Ich werde zufrieden sein, von Dir angenommen zu sein und Dein Angesicht sehen zu dürfen! Zudem soll der Name unseres Vaters verherrlicht werden, sei es durch mein Leben oder durch meinen Tod. Amen.

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1.
Israel Ministry of Foreign Affairs, Impression of King Hezekiah's royal seal discovered Ähnlicher deutscher Artikel im Israelmagazin, Erstmalig ein Siegel von König Hiskija identifiziert 
2.
Ebenda. 
4.
Das Ende des letzten Jahres des Orion-Gerichtszyklus (2014) erstreckt sich bis zum Ver­söh­nungs­tag im Jahr 2015. Dieses Datum findet sich noch ausdrücklicher im Schiff der Zeit, einer im Jahr 2012 publizierten Studie. 
6.
Matthäus 17,5 
7.
Siehe Jeremia 24,2. 
8.
Einige Gelehrte stellen dies als das Wort des Mannes dar, aber in der hebräischen Kultur, sowie in anderen antiken Kulturen, war es der Mann, der ein Signet trug. Deshalb muss es sich hier um die Worte der Frau handeln, die das Signet sein möchte, das vom Mann getragen wird. 
9.
Siehe Hiob 15,30, Hesekiel 20,47, 2. Könige 22,17, Amos 5,6, etc. 
10.
Diese bemerkenswerte Ge­schich­te ist in der Bibel in den folgenden Passagen aufgezeichnet. Der Leser ist ermuntert, sich selbst mit dieser Ge­schich­te vertraut zu machen: 2. Chronik 32,24-33, 2. Könige 20 und Jesaja 38-39 
11.
Israel Ministry of Foreign Affairs, Impression of King Hezekiah's royal seal discovered 
12.
Maleachi 4,2 
13.
2. Chronik 32,26 
14.
Siehe Die Uhr Gottes im Orion, Folien 47-52. 
15.
Siehe auch den Abschnitt mit dem Titel „Die Genetik der Großen Sabbate” im Artikel Erleuchtet von Seiner Herr­lich­keit, um einen tabellarischen Vergleich zwischen den Großen Sabbaten und der DNA zu erhalten. 
16.
2. Mose 28,11.21.36. 
17.
Beachte bitte auch das Tag/Jahr-Prinzip in anderen Schriftstellen, wie beispielsweise Jesaja 34,8: „Denn das ist der Tag der Rache des HERRN, das Jahr der Vergeltung, zur Rache für Zion.“ Siehe auch Jesaja 61,2 und 63,4. 
18.
Offenbarung 7,1-4 
19.
Siehe Epheser 4,11-13. 
21.
Siehe ebenso Ellen White, dass ich Ihn kennen kann, p. 281, par. 2 [Englisch] 
22.
The Jewish Press, König Hiskias Siegel in Jerusalem entdeckt [Englisch] Bibelausstellung, König Hiskia in Jerusalem entdeckt [Deutsch] Israelnetz, Siegel mit Namen von König Hiskia entdeckt [Deutsch] 
23.
Siehe Apostelgeschichte 1,7-8. Beachte, dass Jesus in Vers 8 verspricht, dass Seine Jünger den Heiligen Geist empfangen würden und sie dann Zeugen des Wissens wären, das Er ihnen gibt (welches bisher nur beim Vater war). 
24.
Für weitere Information, siehe unsere Artikel Erleuchtet von seiner Herr­lich­keit und Sieben Schritte zur Ewigkeit
25.
Dieses Jahr ergibt sich aus einer Studie über die Prophezeiung der siebzig Wochen aus Daniel 9. 
26.
1901 sagte Ellen White: „Wir müssen vielleicht noch viele weitere Jahre auf dieser Welt bleiben, wie die Kinder Israel...“ {Christus kommt bald, S. 29, Abs. 5} Folglich hat sich der Typus der Wüstenwanderung erfüllt. 
27.
Offenbarung 1,7 
28.
5. Mose 19,15 – Es soll kein einzelner Zeuge gegen jemand auftreten wegen irgendeiner Missetat oder Sünde, was für eine Sünde es auch sei, die man tun kann, sondern durch zweier oder dreier Zeugen Mund soll eine Sache gültig sein. 
29.
Siehe Folien 98-120 für eine komplette Diskussion der Textstelle und ihrer Anwendung im Orion. 
30.
Siehe Offenbarung 20,4-6 
31.
Dies ergibt sich aus dem Verständnis, dass die 168 Jahre des Gerichts-Zyklus als die 11. Stunde (die letzte Stunde des Arbeitstages) bezeichnet wird. Multipliziert man die 168 Jahre dieser Stunde mit 12, um die Dauer der 12 Stunden eines christlichen „Tages“ zu finden, kommen wir auf 2016 Jahre (von Christi Geburt bis 2012). Dividieren wir die zwei Jahrtausende durch 2 erhalten wir für ein Orion-Jahrtausend 1008 Jahre. 
32.
Offenbarung 13,18 sagt, dass es „die Zahl eines Menschen“ ist. Bitte lies unseren Artikel Im Schatten der Zeit für weitere Informationen. 
35.
Römer 6,23 
37.
Offenbarung 20,10 
38.
Zum Beispiel die Erscheinung des brennenden Busches (2. Mose 3,2-4) oder der Berg Sinai (2. Mose 19,18) oder der Heilige Geist, der auf die Jünger als feurige Zungen herabkommt (Apostelgeschichte 2,3-4). 
39.
Ein Name für den Messias, siehe Haggai 2,7. 
40.
Offenbarung 21,14 
41.
Entgegen der beliebten Vorstellung, ist der Siebenten-Tags-Sabbat in der Bibel als er Tag des Herrn definiert, nicht Sonntag! (2. Mose 20,10 und Lukas 6,5, dort steht geschrieben: „Und er sprach zu ihnen: Der Sohn des Menschen ist Herr auch über den Sabbat.”) 
42.
Siehe Das Ende der STA Kirche für weitere Informationen. 
45.
1. Johannes 3,4 
46.
Für weitere tiefergehende Studien, siehe Babylon ist gefallen, Teil II
47.
Psalmen 118,1-4 
49.
Der Papst wird in dem Link der vorhergehenden Fußnote zitiert, als er sagte, „Gnade ist Gottes Personalausweis. Gott der Gnade, gnädiger Gott. Für mich ist das die wahre Identität des Herrn.“ 
50.
Das ist ein Ausdruck, der in dem Schwur der Jesuiten verwendet wird, um ihren Grad der Unterwerfung auszudrücken! Bitte sieh dir unsere Artikel an, die auf diesen Schwur Bezug nehmen: Die Wieder­kunft Quetzal­coatls und ICH CHRISTUS. 
51.
Offenbarung 19,15 
52.
Offenbarung 3,21 
53.
In dem Video stellen die grauen Kreise jeweils einen Bereich dar, der zehnmal größer ist, als der benachbarte kleinere! 
54.
Siehe Jakobus 1,25 und Psalm 119,45. 
55.
Psalmen 17,15 

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Seit November 2016 führen wir unsere Studien auf GutshofWeißeWolke weiter. Mit ihrer Beglaubigung durch den Himmlischen Notar ist unser Zeitrahmen für die Veröffentlichung von Artikeln abgelaufen, aber noch ist dies nicht das Ende unserer Arbeit! Die Prophezeiungen erfüllen sich mit halsbrecherischer Geschwindigkeit und mit dem Beginn des ersten Wehe am 5. Dezember 2017 gibt es viel zu teilen, wofür sich eine andere Art von Medium anbietet: Videos.

Wir laden dich ein, unseren Kanal zu abonnieren, die Videos zu teilen und öfter reinzuschauen, damit du weiterhin über die neuesten prophetischen Entwicklungen informiert bleibst und ein besseres Verständnis für die letzte Warnung erhältst, die an eine sterbende Welt gesendet werden. In seiner Barmherzigkeit hat Gott einen prophetischen Rahmen gegeben, in dem die gegenwärtigen Ereignisse (der letzten Tage) richtig verstanden werden können, so dass wir durch diese Botschaft die Nachrichten von heute bereits gestern geben können!